Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einspruchsfrist wegen außerordentlicher Überbelastung versäumt,

08.09.2015 03:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Die Einstufung der Pflegestufe ist abhängig von dem täglichen Pflegeaufwand, wobei ein bestimmter Anteil auf die Grundpflege einfallen muss.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich pflege meinen Schwiegervater seit April 2015. Dieser kam akut mit einem Oberschenkelhalsbruch, Prostatakrebs, Beipass und Demenz zu uns.
Er wurde plötzlich 3 Tage früher aus der Reha entlassen (Zimmer wurde benötigt),
und stand, 3 Std. nach dem Anruf der Rehaklinik mit den Sanitätern vor der Türe.

Die Hilfsmittel wie Rollstuhl, Bett und Toilettenaufsatz waren bestellt aber noch nicht geliefert.
Am 3. Tag stürtzte der Opa weil er zur Toilette musste und keine Hilfsmittel gliefert waren.

Er brach sich den anderen Oberschenkel-Hals.

Unser Großvater ist 86 Jahre hat Prostatakrebs, Herzleiden mit OP und ist Dement, Abgesehen von starken Magen Darm Problemen ( durch diese ich bis zu 14 mal am Tag zur Toilette mit meinem Schwiegervater musste). Sowie andere Folgeerscheinungen sind da die zwei Operierten Beine.

Mein Mann ist seit längerer Zeit krankgeschrieben. Er kann nicht gehen bzw, sehr schwer und sehr schmerzhaft.

Zwei Kinder mit 11 und 17 , auf dem Land lebend ohne Busverbindung immer auf ein Auto angewiesen.
Und der Schwiegervater 86 Jahre und 24 Std. auf mich angewiesen. Von Heute auf Morgen.

Nach ein gefühlten unendlich langen Zeit kam dann die Dame des MDK und stellte fest das Sie ja jetzt nicht mehr für für den Schwiegervater zuständig sei weil er zu uns umgezogen ist.

Die Dame vom MDK entschloss trotzdem, wenn Sie ja jetzt schon da sei, den Fall aufzunehmen.

Es kam eine Pflegestufe 0 und 1 .

Den Tränen sowie dem Nervenzusammenbruch nahe habe ich die Einspruchsfrist nicht eingehalten.

Es war mir unmöglich durch die alleinige Pflege meines Schwiegervaters einem kranken Mann, 2 Kinder, Wohnungsauflösung, viele Arztbesuche am Anfang mit meinem Schwiegerv. und Mann dieser ist ja auch unbeweglich, jegliche Erledigung oder Besorgung min. 8 km Fahrt usw, usw,

Heute schaffte ich es zur AOK zu gehen dort erfuhr ich das uns in der Pflegestufe 1 u. 0 z.B. keinen Arzttransport bezahlt wird-
und vieles mehr

Müsste Neuantrag stellen aber die Kosten der letzten 6 Monate wie Transportkosten
u.v.m. muss ich selber zahlen.

1. Ein Patient 86, der nicht gehen kann bei allem was den Tagesablauf betrifft Hilfe braucht, nicht alleine zur Toilette kann. Nicht richtig stehen kann und im Falle eines Sturzes nie im Leben ohne Hilfe aufstehen konnte und kann.
Kann doch unmöglich eine Pflestufe I sein.

Ich denke dies ist willkürlich und unüberlegt o, was auch immer geschehen.
Für mich bedeutet diese Belastung wieder Antrag und Ablauf und fristgerechter Postverkehr usw.
Keine Zahlung der vorherigen Kosten, Ich war froh in dieser Zeit das ich nicht selbst in der Klinik lande, Keine Zeit zum essen, erholen , durchatmen, regelm. schlafen ist unmöglich. Dann alles erledigt viele Monate und wieder keine Hilfe wieder von vorne das kann nicht sein.

Denken Sie ich habe eine Möglichkeit Widerspruch nach zu reichen anstatt Neuantrag.
Und diese erste Pflegestufe die einfach nicht richtig sein kann!!

Vielleicht kann auch der Umstand das mein Mann krankgeschrieben und nicht beweglich ist eine Hilfe bei der Begründung sein- Ich kann einfach nur sagen bin am totalen Ende meiner Kräfte und die Krankenkasse verzögert und verzögert., will mir das nicht mehr gefallen lassen. Eine Zahlung der 6 Monate Pflegestufe I (Rückwirkend ab April) kam auch noch nicht von der Krankenkasse.
Vielen Dank im voraus und in der Hoffnung etwas unternehmen zu können

verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
E.S.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Anfrage möchte ich auf Grundlage der gegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Frist gegen den Bescheid beträgt vier Wochen nach Bekanntgabe. So belastend Ihr Alltag auch sein mag, wozu ich mein Bedauern ausspreche, sehe ich hier keine Anhaltspunkte, warum der Einspruch nicht hätte eingelegt werden können. Es reicht eine kurze schriftliche Mitteilung. Der Einspruch muss innerhalb dieser Frist nicht begründet werden. Ohne den Inhalt des Bescheids zu kennen, ist es kaum möglich, eine Beurteilung über die Rechtmäßigkeit und somit den Erfolgsaussichten eines Einspruchs abzugeben. Die Pflegebedürftigkeit muss immer mindestens sechs Monate bestehen. Möglicherweise ist diese Voraussetzung nicht gegeben. Vielleicht können Sie die Begründung im Rahmen der Nachfrage ergänzen.

Generell hängt die Einstufung einer Pflegestufe davon ab, wie viel Pflege - in Minuten - die pflegebedürftige Person täglich benötigt. Davon muss auch ein bestimmter Anteil auf die Grundpflege entfallen. Gerne können Sie auch diesbezüglich noch einen ergänzenden Vortrag im Rahmen der kostenlosen Nachfrage leisten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfrage benutzen.


Mit freundlichen Grüßen



Astrid Hein
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80467 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,4/5,0
Sachverhalt richtig erfasst, auf Lösungsmöglichkeiten hingewiesen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles super!! Sehr zufrieden!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine sehr gute und klar argumentierte Antwort. ...
FRAGESTELLER