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Einspruch gegen einen Mahnbescheid

14.12.2006 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Hallo,

laut einem Inkasso Unternehmen wurde mir ein Mahnbescheid zu einer offenen Forderung vor ca. 1 Jahr zugestellt.

Bei mir ist bis heute jedoch kein Mahnbescheid angekommen.
u.U. kann der Mahnbescheid durch meinen Umzug bei der Post untergegangen, durch den unzuverlässlichen, an meinem alten Wohnsitz zuständigen Postboten, verschusselt oder durch meine Ex Partnerin an mir vorbei "geschmuggelt" worden sein.
Fakt ist, ich habe zu keinem Zeitpunkt einen Mahnbescheid erhalten.

Als ich nun Kenntnis über die Forderung erhalten habe, welches durch eine erneute Zahlungsaufforderung des Inkasso Unternehmens erfolgte, habe ich die offene Forderung umgehend beglichen. Ich gehe davon aus das sie zwischenzeitlich eine Abfrage zu meinem aktuellen Wohnsitz gemacht haben.

Jedoch habe ich bis heute noch nicht den original Mahnbescheid zugesandt bekommen. Die Zahlung erfolgte vor ca. 2 Wochen.

Wie ich nun feststellen musste, hatte diese offenen Forderung, welche laut dem Inkasso Unternehmen auch tituliert ist bzw. war, auch einen negativen Eintrag in der Schufa zur Folge.
Dieser Eintrag ist inzwischen zwar als erledigt markiert, jedoch behindert er einem im alltäglichen Leben.

Gibt es eine Möglichkeit auf die Löschung in der Schufa zu bestehen?

Kann das zuständige Amtsgericht den Mahnbescheid nach ca. 1 Jahr durch meinen nachträglichen Einspruch aufheben und damit die Grundlage für den negativen Eintrag entziehen?
...und ist eine Löschung direkt bei der Schufa mit einer Bestätigung über die Aufhebung des Mahnbescheides überhaupt möglich?

Was für rechtliche Schritte haben Aussicht auf Erfolg?

Würden Sie den Vorgang für mich klären?

Werden die Anwaltskosten von einer Rechtschutzversicherung übernommen?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
Eingrenzung vom Fragesteller
14.12.2006 | 13:16

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie die Forderung (und sicherlich auch die Kosten des Mahnbescheides etc.) bezahlt haben, wird man hier von einem Anerkenntnis der Forderung sprechen müssen.

Sie hätten daher vor Zahlung des Betrages mit der Gegenseite vereinbaren müssen, daß der Schufaeintrag gelöscht wird. Nachträglich werden Sie dies nicht mehr durchsetzen können.
Ich sehe daher keine Aussicht auf Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2006 | 14:34

Diese hatten sich auf die Verpflichtung gegenüber der Schufa berufen.
Das sie nicht einfach so Einträge wieder löschen lassen können / dürfen.

Die Zahlung erfolgte unter Vorbehalt und als Vergleich.
Das heisst es wurde auf ca. 20% des Betrages verzichtet.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2006 | 14:50

Es wäre einfacher gewesen, wenn Sie in dem Vergleich die Schufaaustragung mit aufgenommen hätten.

Dann hilft nur noch das Gespräch mit der Gegenseite: einen Anspruch darauf haben Sie m.E. aber nicht.

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