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Einspruch gegen die Krankenkasse

07.11.2018 17:14 |
Preis: 50,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Guten Abend zusammen.

Ich bin in meiner frühesten Jugend an Kinderlähmung (Polio) erkrankt.
Anfangs lief ich noch an Krücken zwischenzeitlich , fahr ich Rollstuhl.
Hab mich lange mit dieser Krankheit befaßt , theorteitsch ist diese sogar heilbar, man muß jedoch dazu viel Laufen. Laufen geht aber nicht, normal. Inzwischen hab ich herausgefunden daß es ein von der NASA entwickelstes Laufband gibt, inwelchem man schwerelos ist, und somit langsam den Gehapperat wieder in Gang setzen kann. (siehe YouTube "Alter G").

Auf diesem Laufband bin ich 2 mal die Woche die Krankenkasse hat mir eine Kostenübernahme vor 1 Woche
abgelehnt. Mit der Begründung
"Ein Laufbandtraining ist leider keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wir können somit keine Kosten übernehmen. "

Da ich Freiberufler bin und seither wieder richtig durchstarten kann , halte ich dieses Laufbandtraining für "Lebenserhaltend".

Ich suche hier einen Anwalt , der eine Möglichkeit sieht hier zu klagen und der diese Aufgabe auch mit Leidenschaft machen möchte, da hier ein Grundsatzurteil erkämpft werden muß.

Ein Unterstützung des VDK erhoffe ich mir nicht, da diese mir zu langsam sind und eh mit der Kasse gerne unter einer Decke Stecken. Dies ist jedoch nur eine Vermutung von mir.

Eine AdvoCard RS ist vorhanden

Jetzt bin ich gespannt

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sei begehren die Versorgung mit einem nicht zugelassenen Hilfsmittel. Hierzu hat das BSG in den letzten Jahren einige Entscheidungen zum Behinderungsausgleich getroffen (Hörgeräte, Therapierollstühle etc).

Auf diesen Erkenntnissen muss man aufbauen.

Allerdings hat das BSG auch entschieden, dass n Freizeitbeschäftigungen welcher Art auch immer vom Begriff des vitalen Lebensbedürfnisses bzw. des allgemeinen Grundbedürfnisses des täglichen Lebens nicht erfasst sind.(BSG, Urteil v. 23.7.2002, B 3 KR 3/02 R ).

Davon gilt es, das Training abzugrenzen.

Leicht wird das nicht und das dauert aber mich interessiert Ihr Fall und daher würde ich das gerne übernehmen.

Zu der Sache halte ich es zielführender, zu telefonieren. Meine Kontaktdaten finden Sie in meinem Profil. Teilen Sie mir am besten per Mail Ihre Telefonnummer mit, da ich in den kommenden beiden Tagen stark ausgelastet bin.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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