Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einspruch gegen das Strafmaß

18.06.2012 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag,

ich bin vor ca. 1 Monat zur einer Geldstrafe in Höhe von 600 € wegen versuchter schwerer Körperverletzung ohne Gerichtsverhandlung verurteilt worden.
Ich bin verurteilt wurden weil ich nach einem Fußball Spiel einen leeren Hartplastik Becher etwas weiter von mir weg auf den Boden geworfen habe.
Mir wird aber vorgeworfen das ich gezielt und einen vollen Becher geworfen hätte und dadurch leichtsinnig Verletzungen von Personen in Kauf genommen habe weil dort ein Pulk der gegnerischen Fans vorbei lief..
Ich habe jedoch keinen getroffen oder gar verletzt, der Becher landete auf dem Boden und berührte noch nicht mal jemanden.
Ich hatte auch nie die Absicht irgendjemanden zu verletzen sondern warf den Becher nur aus Frust etwas weiter von mir weg auf den Boden.
Ich habe schon Einspruch gegen das Strafmaß eingelegt da ich 600 € für sehr übertrieben halte
da ich keine getroffen oder verletzt habe..
Bekam dann Post vom Gericht das ich nur einen kompletten Einspruch einlegen könnte.
Weiter noch stand drin das es dann zur Verhandlung kommt
und wenn ich diese dann verlieren sollte es für mich noch teurer wird wegen Zeugenauslagen, Gerichtskosten ect..
Als Zeugen haben die einen Polizisten und eine Zivilperson, ich habe 2 Zeugen die meine Aussage bestätigen.

Daher meine Frage:
Habe ich überhaupt eine Chance den Prozess zu zu gewinnen bzw. die Strafe zu verringern oder soll ich lieber den Einspruch zurück ziehen und die Strafe akzeptieren?

Vielen Dank im voraus für eine schnelle und hilfreiche Antwort.

Mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Strafbefehlsverfahren nach den §§ 407 ff. StPO ist ein summarisches Verfahren, das die Festsetzung einer Strafe ohne Hauptverhandlung und Urteil ermöglicht. Die Schuld des Täters muss dabei nicht zur Überzeugung des Gerichts feststehen, ein hinreichender Tatverdacht ist ausreichend. Aus diesem Grund kann es durchaus sein, dass das Gericht aufgrund einer Hauptverhandlung zu einer anderen Beurteilung der Tat kommt. Die Möglichkeit des Einspruchs haben Sie bereits wahrgenommen. Nach Einspruchseinlegung wird üblicherweise vom Gericht eine Hauptverhandlung anberaumt werden. Die Erfolgsaussichten eines Einspruchs können vorliegend ohne Kenntnis des Akteninhalts nicht beurteilt werden, da hierzu der gesamte Akteninhalt gesichtet werden muss. Es ist übrigens durchaus möglich, den Einspruch lediglich auf die Rechtsfolgen zu beschränken, sodass Sie hier eine Reduzierung der Tagessatzhöhe erreichen können, § 410 II StPO . In der Tat kann es jedoch sein, dass die Angelegenheit für Sie teurer wird. Ich empfehle Ihnen daher, einen Verteidiger vor Ort zu beauftragen, der Akteneinsicht nehmen und die Sache dann beurteilen kann. Eine Prognose dahingehend, welche Vorgehensweise für Sie besser oder schlechter ist, kann ohne Akteneinsicht nicht abgegeben werden.
-------------------------------------------------
Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.



FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89454 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Frage wurde schnell, freundlich und zufriedenstellend beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Gut erläuterte Antwort zu meiner Frage - besten Dank ! ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Sehr geehrter Herr Müller, die Beantwortung meiner Frage haben Sie schnell und ausführlich gemacht. Inzwischen habe ich dem Verwalter per mail Ihre Beurteilung der Lage geschcikt, kann aber noch nicht endgültig sagen, ob er meine ... ...
FRAGESTELLER