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Einspruch gegen Blitzer-Foto

| 21.03.2014 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung: Verteidigung gegen Bußgeldbescheid bei nachweislich nicht vorhandener Fahrereigenschaft und Möglichkeit der Korrektur eines "falschen Geständnisses", Frage der Strafbarkeit eines "falschen Geständnisses"

Guten Tag,

ich bin mit dem Auto eines Kollegen geblitzt, worden, habe ihm gesagt sobald dass Foto kommt, kannst du angeben das ich gefahren bin - gesagt getan-
Weil ich Beruflich im Stress war, habe ich den dann mir zu gesandten Anhörungsbogen auf der Post aufgemacht, ausgefüllt und abgeschickt, leider ohne vorher mal das Foto zu begutachten....
Erst später kurz bevor mir dann der Endgültige Bescheid mit 80 € 3 Punkten zugesandt wurde, viel mir die riesen Panne auf. ( Es ist ganz klar wer anders gefahren)
Nun ist meine Frage, hab ich Chancen bei einem Widerspruch?
Ich habe ganz klar einen Fehler gemacht, dass ich nicht drauf geachtet habe, doch wenn ich jetzt den Widerruf starte, angebe das ich nicht der Fahrer bin, wird mir sicherlich eine Falschaussage ausgelegt oder?

Also lieber das Foto hinnehmen und damit leben, weil ich selber dann auch noch mit erhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden bin, bald einen Monat zu laufen (2x im Jahr 27+) oder könnte ich Erfolg haben mit dem Wideruf, dass die den Bescheid nochmals an den Eigentümer und den eigentlichen Fahrer senden?

mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sollten Sie tatsächlich nicht der Fahrer gewesen sein und dies schon anhand des Tatfotos erkennbar sein, macht es natürlich Sinn, einen Einspruch einzulegen. Dass Sie nicht der Täter sind, ließe sich ja dann ohne Weiteres aufklären.

Je nach vorhandener Ähnlichkeit könnte es allerdings erforderlich werden, den tatsächlichen Fahrer zu benennen. Dies kann, wenn Sie den tatsächlichen Fahrer schützen wollen, auch hinausgezögert werden, bis der tatsächliche Fahrer wegen Verjährung (3 Monate ab dem Tattag) nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden kann. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass dann dem Halter des Fahrzeuges eine Fahrtenbuchauflage nach § 31a StVZO droht.

Außerdem ist es möglich, dass Ihnen aufgrund des "falschen Geständnisses" zumindest die Kosten und Auslagen der Bußgeldbehörde auferlegt werden. Dieser Betrag ist jedoch allemal geringer als das Bußgeld und auch die "Nebenwirkungen" wie die Punkte in Flensburg und die Voreintragung mit mehr als 26 km/h wären damit weg. Kurz gesagt, es kann sich für Sie nur lohnen!

Eine Verfolgung wegen einer Falschaussage brauchen Sie nicht befürchten, da diese nach Ihrem Vortrag ohnehin nur fahrlässig begangen wurde und eine fahrlässige uneidliche Falschaussage nicht strafbar ist. Weitere Strafvorschriften greifen ebenfalls nicht ein.

Abschließend muss ich Ihnen noch den Hinweis geben, dass der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid unbedingt (!) binnen 14 Tagen eingelegt werden muss.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Sollten Sie eine Vertretung in der Bußgeldangelegenheit wünschen, können Sie mich gerne kontaktieren. Nutzen Sie dafür bitte die Kontaktinformationen in meinem Profil.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Daniel Nowack

Nachfrage vom Fragesteller 21.03.2014 | 13:34

Guten Tag Herr Nowack,

danke für die schnelle und klasse Antwort!
Damit geht es mir erstmal etwas besser, also vorab, bin ich gerne bereit, auch wenn es telefonisch/schriftlich laufen muss, da ich in Köln wohne, Sie weiter mit meinen Fall zu beauftragen/zubetreuen.
Ich habe ein Rechtschutzversicherung, wäre die "Anwendbar" bei Ihnen?

Folgende Situation, es war einer meiner besten Freunde, den ich damit die Schuld in die Schue schieben müsste, er ist auch noch in der Probezeit, folglich würde ich also liebend gerne, probieren es verjähren zulassen, vielmehr keinen Fahrer angegeben...
Die Halterin des PKWs und ihr Sohn(mein bester Freund) würden das Fahrtenbuch mit Kusshand akzeptieren....


Nun ist meine Frage, wie kann ich am geschicktesten wirk vollsten einen Einspruch schreiben?
Bin gerne bereit wenn meine Versicherung nicht greifen sollte ähnliche wie die Bugelder bis 200-400 € zu zahlen wenns sein muss

mfg Christian Huck

Nachfrage vom Fragesteller 21.03.2014 | 13:43

Guten Tag Herr Nowack,

danke für die schnelle und klasse Antwort!
Damit geht es mir erstmal etwas besser, also vorab, bin ich gerne bereit, auch wenn es telefonisch/schriftlich laufen muss, da ich in Köln wohne, Sie weiter mit meinen Fall zu beauftragen/zubetreuen.
Ich habe ein Rechtschutzversicherung, wäre die "Anwendbar" bei Ihnen?

Folgende Situation, es war einer meiner besten Freunde, den ich damit die Schuld in die Schue schieben müsste, er ist auch noch in der Probezeit, folglich würde ich also liebend gerne, probieren es verjähren zulassen, vielmehr keinen Fahrer angegeben...
Die Halterin des PKWs und ihr Sohn(mein bester Freund) würden das Fahrtenbuch mit Kusshand akzeptieren....


Nun ist meine Frage, wie kann ich am geschicktesten wirkvollsten einen Einspruch schreiben?
Bin gerne bereit wenn meine Versicherung nicht greifen sollte ähnliche wie die Bugelder bis 200-400 € zu zahlen wenns sein muss

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.03.2014 | 14:01

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Rechtsschutzversicherung würde die Kosten komplett übernehmen, sofern ein Verkehrs-Rechtsschutz mit inbegriffen ist.

Die Benennung des Fahrers lässt sich ohne Probleme über die 3-Monats-Grenze "ziehen", da die Mühlen der Justiz bekanntlich langsam mahlen.

Ich werde Ihnen gleich die nötigen Unterlagen per E-Mail zusenden, diese müssen Sie ausfüllen und mir -ggf. auch als Scan per E-Mail - zurücksenden. Wichtig ist aber nach wie vor, dass Sie mir gegenüber dann angeben, wann Ihnen der Bußgeldbescheid zugestellt wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Daniel Nowack

Bewertung des Fragestellers 21.03.2014 | 13:47

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"Sehr schnelle,gezielte und klasse Antwort!
Wären es nicht 600 Kilometer bis zu Ihm, würde er wohl mein neuer Anwalt des Vertrauens werden ;) "
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 21.03.2014 5/5,0
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