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Einspruch Rentenbescheid Erwerbsminderung


04.05.2007 01:08 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer



Guten Tag,

ich benötige Unterstützung bei einem Einspruch gegen einen Rentenbescheid.

Nach mehreren langfristigen Krankenhausaufenthalte wurde ein Antrag auf Erwerbsminderung gestellt. Dieser läuft mittlerweile seit 14 Monate. Da es sich um keine körperliche Krankheit sondern um eine schwere psychische Erkrankung handelt, wurde von der BfA zusätzlich zu den Krankenhausberichten bzw. den Berichten des behandelnden Arztes zwei weitere Ärzte mit einer Begutachtung beauftragt. Daraufhin wurde jetzt die Rente bewilligt. Allerdings nur die halbe Erwerbsminderungsrente. Aus den Berichten des behandelnden Arztes geht meiner Meinung nach hervor, dass keine Tätigkeit mehr ausgeübt werden kann und somit ja die volle Erwerbsminderungsrente bewilligt werden müsste.

Meine Frage: Lohnt es sich Einspruch einzulegen bzw. gibt es überhaupt Chancen auf Erfolg? Und wie geht man dabei vor bzw. wo bekommt man Hilfe vor Ort (auch bezüglich der Überprüfung der Rentenhöhe)?

Herzlichen Dank!
Sehr geehrte Fragestellerin,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Sollten der BfA bei der Bemessung ein nachweisbarer Fehler unterlaufen sein, gibt es selbstverständlich Chancen, dass Ihr Einspruch erfolgt hat. Ohne Aktenkenntnis kann ich die Chancen aber leider nicht prozentual beziffern.
Beachten Sie bitte, dass der Widerspruch innerhalb eines Monates nach Bekanntgabe des Rentenbescheids eingelegt werden muss. Widerspruch kann man also innerhalb eines Monats ab Zugang des Bescheides einlegen, formlos und schriftlich. Der Widerspruch sollte allerdings die Begründung enthalten, warum er eingelegt wurde(in Ihrem Fall also Zitate aus den Berichten der Ärzte, welche für eine volle Erwerbsminderung sprechen).

Meines Erachtens sollten Sie sich darüber hinaus noch an den Sozialverband VdK wenden. Der Sozialverband VdK ist mit 1,4 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken, Seniorinnen und Senioren, Patientinnen und Patienten gegenüber der BfA, der Politik und den Sozialgerichten.

Dort müssten Sie überdies auch einen Musterwiderspruch gegen den Rentenbescheid erhalten können.
Sollte Ihrem Einspruch nicht abgeholfen werden, ergibt sich dann noch die Möglichkeit einer Klage gegen den Rentenbescheid.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.


Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt





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