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Einsicht in den Steuerbescheid einer Unterhaltsgläubigerin

| 19. Juli 2022 13:53 |
Preis: 45,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,


im Rahmen der Zahlung von nachehelichem Unterhalt verlangt der Unterhaltsgläubiger das Realsplitting, also die Unterzeichnung der Anlage U beim Finanzamt. Im Gegenzug verpflichtet sich der Unterhaltsschuldner zum Ausgleich der finanziellen Nachteile daraus.

Durch die Unterzeichnung der Anlage U entsteht eine Steuernachzahlung bei der Unterhaltsgläubigerin und die Seite 1 des Steuerbescheids auf dem die Höhe der Nachzahlung zu sehen ist, wird dem Schuldner als Nachweis zugesandt.

Der Unterhaltsschuldner verlangt nun die Zusendung des gesamten Steuerbescheids, da er die Nachzahlung für zu hoch hält. Hat er darauf ein Recht oder reicht hier der Teil mit der Höhe der Nachzahlung der bereits vorgelegt wurde ?


Mit freundlichen Grüßen


19. Juli 2022 | 14:43

Antwort

von


(2517)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrter Ratsuchender,


es besteht der Anspruch auf Vorlage des gesamten Steuerbescheides.


Der Unterhaltsschuldner muss in der Lage sein, die Voraussetzungen des Nachteilsausgleichs zu prüfenn. Und dafür reicht nicht die erste Seite des Bescheides.


Die Unterhaltsgläubigerin hat daher auch erst dann einen Anspruch auf Erstattung des Nachteils, wenn der gesamte Steuerbescheid vorgelegt wird (OLG Hamm, Beschl.v 22.05.2014, Az.: 2 UF 6/14 ).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 19. Juli 2022 | 14:52

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