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Einseitiger Rücktritt vom Kaufvertrag als Privater Verkäufer bei eba_

| 09.01.2011 20:24 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Betreff: Einseitiger Rücktritt vom Kaufvertrag als Privater Verkäufer bei eba_ ...

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hoffe , daß Sie mir bei meiner Anfrage behilflich sein können...

...ich bin privater Verkäufer bei eba_,und habe bis jetzt immer erfolgreiche und positive Kaufabwicklungen hinter mir,sowohl als Käufer als auch Verkäufer gehabt ...bis auf meinem letzten Fall...ich habe vor ca. 15 Tagen einen Artikel von mir [ Gebrauchtware ; aus dem Bereich Multimedia ] auf eba_ problemlos eingestellt ; mit einer ausführlichen Artikelbeschreibung + 12 Bilder [ auf den Bildern ist der Artikel in funktionierenden Zustand zu sehen und ist aus allen Profilen fotografiert worden]... Zahlungs und Versandbedingungen sind ebenfalls angegeben...zu der Artikelbeschreibung habe ich hinzugefügt , dass ich Fragen beantworte; diese vor Gebotsabgaben gestellt werden müssen... dass es sich um Privatauktion handelt,daß der Verkauf unter auuschluß jeder Gewährleistung erfolgt.Keine Garantie,keine Rücknahme und kein Umtausch gibt..."nicht mitbieten,wenn sie nicht einverstanden sind "wurde zum Schluß hinzugefügt....zum Artikel gab es ca. 30 Gebotsabgaben, die meisten davon in den letzten minuten vor Auktionsende.--> Letzlich gibt es einen Höchstbietenden, der aber leider bis heute weder zahlt ,noch Kontakt aufnimmt....Normalerweise schließen die eba_ Käufer, die Kaufabwickwicklung selbständig ab,da ich meine Daten bereits auf eba_ hinterlegt habe. Außerdem steht in der Artikelbschreibung der Hinweis ...bitte Betrag überweisen....ICH habe bis zum 4.Werktag gewartet und keinen Zahlungseingang feststellen können,daraufhin habe ich am selben Tag per e-mail versucht Kontakt aufzunehmen...Nachdem ca.2 Tagen keine Meldung kam, habe ich den Fall bei eba_ gemeldet, wegen eines nicht gezahlten Artikles !...NUN kommt meine eigentliche Frage; wenn der Käufer weiterhin nicht zahlt und Kontaktaufnahme weiterhin verweigert ,wie gehe ich nun vor...ICH selbst möchte für diesen Fall den Kaufvertrag EiNSEiTiG auflösen ,geht das überhaupt, wenn ja wie ,bzw. wie wird so etwas formuliert, und dem Käufer mitgeteilt; ohne das eine RechtsLÜCKE besteht. Dieser Fall wird auf eba_ nach 36 Tagen ( soweit mir bekannt ) geschlossen.Falls es dazu kommt,daß der KaufVetrag aufgelöst wird muß dies innerhalb dieser Zeit erfolgen ? Gibt es außerdem eine Frist ,die ich besonders beachten muß, wenn ich z.B. den Artikel wieder einstellen will ...ich bedanke mich im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen...

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Sie sollten dem Käufer letztmalig eine angemessene Frist zur Bezahlung des Artikels setzen (schriftlich mit Nachweis des Zugangs, am besten per Einschreiben) und androhen, nach Fristablauf, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären. Als angemessene Frist kann vorliegend von 1 Woche ausgegangen werden. Erst nach fruchtlosem Fristablauf steht Ihnen ein Rücktrittsrecht zu. Danach können Sie den Artikel erneut zum Verkauf anbieten.

Ein sofortiges Rücktrittsrecht haben Sie nur, wenn der Käufer die Erfüllung des Vertrags ernsthaft und endgültig verweigert oder Ihnen aus anderen Gründen ein Festhalten am Vertrag nicht zumutbar ist. Allein das Schweigen des Käufers kann noch nicht als ernsthafte und endgültige Verweigerung, den Vertrag zu erfüllen, angesehen werden.

Im Übrigen wäre dann auch über Schadensersatzansprüche gegen den Käufer nachzudenken, falls er den Artikel nicht abnimmt und bezahlt.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


Nachfrage vom Fragesteller 10.01.2011 | 16:41

Guten Tag Fr. Marion Deinzer,...ich habe noch eine kurze Frage zu ihrer Antwort oben...die Sache mit Einschreiben...es gibt ja einmal [a]die Variante mit Einwurf Einschreiben und [b] die andere Variante Einschreiben mit Rückschein...welche davon haben Sie eigentlich gemeint...bzw. welche davon ist die sichere Variante für meinen Problemfall...welche davon soll ich verwenden ...ich bedanke mich nochmals im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen .

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.01.2011 | 17:08

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

An sich ist es gleichgültig, welche Variante Sie wählen, ich empfehle Einschreiben mit Rückschein. Wichtig ist, dass Sie den Zugang des Schreibens nachweisen können. Hierzu reicht auch ein Faxschreiben vorab (danach per Post) mit Sendenachweis. Um auf der sichersten Seite zu sein, empfehle ich Ihnen, das Schreiben mit Fristsetzung im Beisein eines Zeugen in den Briefumschlag einzutüten. Der Zeuge sollte Kenntnis vom Inhalt nehmen, damit er im Zweifel bestätigen kann, was in dem Schreiben stand.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 10.01.2011 | 13:26

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FRAGESTELLER 10.01.2011 4,8/5,0
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