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Einseitige Reduzierung der Arbeitszeit bei Teilzeit durch AG (AVR DWBO)


27.01.2018 02:30 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite in einem Haus welches nach den AVR der Diakonie DWBO arbeitet.

Zum Zeitpunkt meiner Einstellung wich die hausinterne Dienstzeitvereinbarung im Arbeitsvertrag mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden pro Woche von der geltenden AVR ab welche eine Wochenarbeitszeit von 39h angab.

Aufgrund dieser Basis stellte ich einen Teilzeitantrag zur Verringerung meiner Wochenarbeitszeit auf 38,5 Stunden zur Anpassung meiner Arbeitszeit an die Bedürfnisse meinen minderjährigen Sohnes.

Ich bekam einen Änderungsarbeitsvertrag in dem stand, dass ich nun im Vergleich zu einem Vollzeitmitarbeiter nur noch eine Arbeitszeit von 96,25 Prozent zu leisten habe.Umgesetzt wurde dies in der Praxis das ich wie gewohnt weiter wie eine Vollkraft gearbeitet habe wobei ich alle 2 Monate einen zusätzlichen, freien Tag bekommen habe. Auch wurde mein Urlaubsanspruch damit von 30 auf 29 Tage verkürzt.

Anfang 2018 gab es nun eine Mitteilung, das der Arbeitgeber die hausinterne Dienstzeitvereinbarung AVR konform anpasst und generell die 39h Woche einführt.

Nun wundert mich allerdings, das mein Arbeitgeber einseitig meine Arbeitszeit auf 37,xx Stunden runtersetzt. Auf Rückfrage von mir hiess es nur, das man die Arbeitsreduzierung von 96,25% generell nun auf die 39h anwende. Sollte ich widerum meine beantragte Arbeitszeit von 38,5 Stunden weiter wünschen so soll ich eine Arbeitszeiterhöhung auf 38,5 Stunden beantragen.

Ist dieses Vorgehen korrekt? Darf der Arbeitgeber eine im Vorfeld beantragte, stundenweise Reduzierung prozentual umrechnen und diese Prozentuale Reduzierung bei Änderung der Konditionen im Tarifvertrag auf diese anwenden?



27.01.2018 | 07:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nein, das ist nach meiner Einschätzung nicht korrekt. Die Dienstzeitvereinbarung im Arbeitsvertrag kann nicht einfach einseitig vom Arbeitgeber geändert werden, insbesondere wenn dies direkte Auswirkungen auf eine hierauf beruhende Änderungsvereinbarung hat. Denn eine Reduzierung auf 37 Stunden war von Ihnen ja nie gewollt.

Sie sollten dem Arbeitgeber daher mitteilen, dass es aus Ihrer Sicht aufgrund der einseitigen Änderung zu keiner wirksamen weiteren Arbeitszeitreduzierung gekommen ist. Sicherheitshalber sollten Sie aber hilfsweise auch den Antrag auf Arbeitszeiterhöhung stellen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

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