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Einschreiben mit Rückschein

| 13.11.2013 16:48 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Für die Kündigung eines Treuhandvertrages ist Einschreiben vorgeschrieben. Die Kündigung erfolgte durch Einschreiben mit Rückschein.Quittung mit Sendungsnummer liegt vor. Rückschein kommt zurück - ohne Aufkleber mit der Sendungsnummer, ohne Auslieferungsvermerk, ohne Empfangsbestätigung.
1.Auskunft DLH: " Da ist wohl der rote Aufkleber vom Brief abgegangen; kommt öfter vor; da hat der Kunde eben Pech gehabt !"
2.Auskunft Empfänger: "Brief ist (Anm.: wohl als "Normal-"-Post ?) eingegangen "
Frage: Kann sich der Kündigungsempfänger darauf berufen, dass die Kündigung nicht ALS EINSCHREIBBEN ausgehändigt wurde ?
Frage: Falls ja; dann ist die Kündigung verfristet und z.Zt. nicht mehr möglich. Kann die DHL in Regress genommen werden (Schaden dann ca. 25.000 €) ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, den Empfang durch die Sendeverfolgung der Post zu beweisen. Hierfür benötigen Sie die Nummer der Sendung und das Absendedatum. Nach der Rechtsprechung hat die Übertragungsform des eingeschriebenen Briefes nur eine Beweisfunktion (BGH NJW-RR 00,1560). Daher würde die Kündigung auch dann wirksam sein, wenn Sie nicht per Einschreiben schriftlich gekündigt hätten. Mit dem Rückschein und der Quittung können Sie aber darüber hinaus beweisen, dass Sie die Kündigung per Einschreiben verschickt haben. Da auch der Gekündigte den Zugang der Kündigung nicht bestreitet, sollte hier kein Rechtsstreit entstehen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diplom - Jurist, LL.M. Sebastian Scharrer, Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 14.11.2013 | 11:17

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