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Einschreiben, trotz Zustellung, nicht eingetroffen


| 11.07.2006 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Folgender Sachverhalt:
Habe Konzerttickets per Einschreibe-Einwurf bestellt. Als diese nicht eintrafen, hat mir der Versender den Zustellbeleg zugeschickt. Er hat die Tickets am 26.07. verschickt und am 27.07 wurden Sie mir, laut Post, zugestellt. Nun war ich aber an diesem Tag den ganzen Tag im Hause: es ist nichts eingetroffen! Darauf hin habe ich bei der Servicenummer von der Post angerufen, denen die Sendungsnummer des Einlieferungsbeleges mitgeteilt und nachgefragt, ob die Zustellung auch wirklich an mich gerichtet war. Der gute Mann von der Hotline bejahte dies und meinte, dass der Postbote sogar gegengezeichnet hat. Für EUR 5,00 würde er mir den unterschriebenen Zettel des Postboten zusenden. Eigentlich sollte dieser nun heute eintreffen, ist er aber nicht. Mir liegt die Zeit im Nacken, da das Konzert bereits Freitag stattfindet. Der Postbote meinte, er hätte die letzten zwei Wochen kein Einschreiben für uns gehabt.
Ich habe natürlich so meine Vermutung und gehe schon mal davon aus, dass es mit dem Konzert wohl nichts mehr wird. Allerdings haben wir (mein Mann und ich) schon vor Monaten das Hotelzimmer dafür gebucht, jeder einen Tag Urlaub genommen und vom ganzen Ärger einmal abgesehen.
Besteht für uns die Möglichkeit einer Schadensersatzforderung (Kosten der Konzerttickets, Hotel, Urlaub)?
Kann ich gegen den Postboten, nach Vorlage seiner unterschriebenen Zustellung, Strafanzeige stellen?
Über eine Nachricht vielen Dank im voraus


-- Einsatz geändert am 11.07.2006 13:22:51
Eingrenzung vom Fragesteller
11.07.2006 | 13:19

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Ein Schadensersatzanspruch stünde Ihnen zu, wenn Sie den Nachweis dafür erbringen, dass Ihr Vertragspartner eine Pflichtverletzung zurechenbar begangen hat.
Als Beweismittel kommt hier der Zustellbeleg sowie der Zettel, auf welchem der Postbote gegengezeichnet hat, in Betracht.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht aussichtslos gegen den Postboten einen Schadensersatzanspruch geltend zu machen.
Sie können Ersatz des durch die Pflichtverletzung entstehenden Schadens geltend machen (Rückzahlung Kaufpreis, Hotelkosten, Verdienstausfall für einen Tag), wenn Sie das Konzert am Freitag nicht mehr besuchen können. Sie könnten allerdings versuchen, auf anderem Weg noch an Karten zu kommen, um den Schaden zu minimieren.

Bei Vorlage des vom Postboten unterschriebenen Zustellbelegs dürfte klar sein, dass der Postbote die Karten wohl für sich behalten hat, so dass der Verdacht des Betruges gegeben sein könnte.
Vor diesem Hintergrund könnten Sie Strafanzeige bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erstatten.

Ich hoffe, dass ich Ihre Fragen ausreichend beantwortet habe und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2006 | 15:45

Sehr geehrter Herr Roth,
haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihren Rat, der mich zunächst einmal sehr beruhigt hat.
Jedoch habe ich noch die Nachfrage, wie ich auf anderem Weg noch an die Karten herankommen kann?
Für eine möglichst baldige Antwort herzlichen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2006 | 15:48

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Hier müssten Sie bei dem Konzertveranstalter Rücksprache nehmen, ob noch Karten für das Konzert käuflich zu erwerben sind. Wenn das nicht der Fall sein sollte, können Sie den vollen Schadensersatz geltend machen.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

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