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Einsatz des eigenen PKW für Vetriebstätigkeit?


29.01.2006 12:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ab Februar 2006 soll ich an einem anderen Unternehmensstandort eine Tätigkeit im Vertrieb aufnehmen.

Die Entfernung von der Wohnung zum neuen Einsatzort beträgt nun 55 km (einfache Fahrt).

Die neue Tätigkeit beinhaltet die Akquisition von Neukunden bzw. die Pflege des vorhandenen Kundenstammes. Da das Unternehmen auf eine Beratung der Kunden vor Ort großen Wert legt, sind Fahrten von der Außenstelle zu den Kunden unerlässlich.

Das Einsatzgebiet erstreckt sich über zwei Landkreise hinweg, häufig sind Entfernungen von bis zu 50 bis 70 km zurückzulegen.

Bin ich verpflichtet meinen eigenen PKW für diese Dienstfahrten einzusetzen? Eine Klausel im Arbeitsvertrag existiert nicht.

Wie sollte ich mich gegenüber meinem Arbeitgeber verhalten?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ein Anspruch auf einen Dienstwagen wird Ihnen nur zustehen, wenn dies arbeitsvertraglich vereinbart ist.

Andernfalls werden Sie, sofern Sie keine Regelung mit dem Arbeitgeber treffen können, Ihren Privatwagen für die Fahrten verwenden müssen - allerdings gegen Erstattung der Ihnen dadurch entstehenden Kosten.

Ob der Arbeitgeber überhaupt Außendiensttermine von Ihnen verlangen kann, wird sich nach dem Arbeitsvertrag richten. Falls nein, können Sie sich natürlich auf den Arbeitsvertrag berufen und die Wahrnehmung dieser Termine von der Zuverfügungstellung eines Dienstwagens abhängig machen.

Zunächst sollten Sie den Arbeitgeber einmal auf die Problematik ansprechen und dazu befragen, wie die Abrechnung der Fahrtkosten gehandhabt wird und ob ein Dienstwagen möglich ist. Lehnt er beides ab, sollten Sie anwaltlich zunächst den Arbeitsvertrag konkret im Hinblick auf Ihre vertraglichen Rechte prüfen lassen, bevor Sie den Arbeitgeber damit konfrontieren.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395

<img src="http://www.andreas-schwartmann.de/logo.gif">

Nachfrage vom Fragesteller 29.01.2006 | 14:19

Vielen Dank für die Antwort.

Hier noch eine Nachfrage.

Zur Zeit habe ich mit meinem Versicherer in der KFZ-Haftpflicht eine Jahresfahrleistung von 20 000 km verienbart. Eine höhere Fahrleistung, die im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit zu erwarten ist, würde auch die Kosten für die KFZ-Haftplicht erhöhen. Wieterhin verkürzen sich die Wartungsintervalle meines PKW.
Kann ich meinen Arbeitgeber an diesen Kosten neben den Reisekostenabrechnungen beteiligen? Derzeit können 0,22 € pro gefahrenen Kilometer abgerechnet werden.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.02.2006 | 17:23

Wenn Sie den Arbeitgeber konkret an diesen erhöhten Kosten beteiligen möchten, bedarf es dazu einer entsprechenden Vereinbarung, da ansonsten sämtliche Kosten mit der Pauschale von € 0,22 abgedeckt werden. Diese 22 Cents gehen ja über die reinen Kraftstoffkosten hinaus.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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