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Einsatz Kreditkarte

| 10.10.2018 10:59 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich habe vor Jahren mit nicht ganz ehrlichen Angaben eine Kreditkarte mit 2000 Limit erhalten - diese habe ich nun so circa 4 Jahre immer eingesetzt und monatliche Teilzahlungen geleistet (ohne jegliche Ausnahme) und durch meine ehrlichen regelmäßigen Rückzahlungen hat man nach und nach mein Limit auf 8000 erhöht.
Ich bin nun dort angekommen und kann nicht mehr zurückzahlen.

A) Ist dies strafbar und wenn ja mit welcher max. Strafe muss ich rechnen?
B) Wenn ich deswegen vorsichtshalber ins Ausland ziehe, ist das strafbar?

Ich bin 54, nicht vorbestraft - höchstens mal einen Strafzettel wegen Falschparkens und Geschwindigkeit!
Überschuldung ansich ist ja eigentlich nicht strafbar. Der Umzug ins Ausland sollte legal sein, da mir ja
keine anderweitige Aufforderung vorliegt.

mfg
E.D.
12.10.2018 | 01:38

Antwort

von


(393)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
Web: http://www.ra-vasel.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

A. Wenn Sie bei der Belastung der Kreditkarte bis zum Limit wußten, daß Sie den Betrag nicht ordnungsgemäß zurückführen können, haben Sie sich eines Betruges gem. § 263 StGB schuldig gemacht. Dieser wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft, wenn man Ihnen vorsätzliches Handeln nachweisen kann. Da Sie nicht vorbestraft sind, haben Sie nur mit einer Geldstrafe zu rechnen. Diese kann ca. drei bis vier Nettomonatsgehälter betragen.

Wenn ein Strafverfahren gegen Sie eingeleitet wird, sollten Sie sich auf jeden Fall anwaltlich vertreten lassen.

B. Ins Ausland auszuwandern, ist nicht strafbar. Die Kreditkartenschulden bleiben jedoch. Theoretisch müssen Sie auch mit der Möglichkeit rechnen, ausgeliefert zu werden.

Sie sollten das Kreditkartenunternehmen kontaktieren und über Möglichkeiten einer Rückführung des Kredites verhandeln.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 12.10.2018 | 13:54

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"Umfänglich genug für den gebotenen Betrag - freundlich leicht verständlich
würde ich direkt mit dem Fall beauftragen, wenn es soweit kommen sollte"
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Umfänglich genug für den gebotenen Betrag - freundlich leicht verständlich
würde ich direkt mit dem Fall beauftragen, wenn es soweit kommen sollte


ANTWORT VON

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