Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einreise nach Großbritannien trotz Vorstrafe in der BRD bei Visumpflicht

| 10.06.2014 17:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Wird das Visum für Großbritannien wegen einer Vorstrafe vor über 12 Jahren in der BRD (nicht mehr im Bundeszentralregister der BRD vorhanden?) verweigert? Es handelt sich um die Teilnahme an einer Europameisterschaft.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sofern Sie deutscher Staatsbürger oder Staatsbürger eines anderen EU-Staates sind, benötigen Sie zur Einreise nach Großbritannien überhaupt kein Visum, da Großbritannien ebenfalls ein EU-Staat ist. Es reicht ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Wenn Sie Nicht-EU-Bürger sind, benötigen Sie zur Einreise ein Visum. Dieses dürfte Ihnen jedoch kaum aufgrund einer 12 Jahre alten Vorstrafe in der Bundesrepublik Deutschland, die nicht im Bundeszentralregister aufgeführt ist, verweigert werden. Hier wird es allein schon an der Information über dieses strafrechtliche Inerscheinungstreten fehlen. Sie gelten schließlich auch nicht als vorbestraft, wenn kein Eintrag im BZR mehr existiert. Selbst bekannte Vorstrafen führen im Regelfalle nicht zur Ablehnung des Visums. Es müssten dann schon gewichtige Gründe vorliegen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.06.2014 | 08:27

Soll der ehemalige Straftäter - inzwischen ohne Eintrag im BZR - dann im Hauptfragebogen für die Beantragung des Visums "Nein" ankreuzen zu der Frage "Sind Sie in irgendeinem Land vorbestraft (auch Verkehrsdelikte)" ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.06.2014 | 09:59

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage!

Nach § 53 BZRG dürfen sich Verurteilte als "unbestraft" bezeichnen und brauchen den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren, wenn die Verurteilung
1. nicht in das Führungszeugnis oder nur in ein Führungszeugnis nach § 32 Abs. 3, 4 aufzunehmen oder
2. zu tilgen ist.
Dies ist der Fall, wenn im Zentralregister nur eine einzige Strafe eingetragen ist und das Strafmaß 90 Tagessätze (bei einer Geldstrafe) oder drei Monate (bei einer Freiheitsstrafe) nicht überschreitet bzw. die Eintragung gänzlich getilgt ist. Diese Personen gelten nach allgemein öffentlichem Verständnis als "nicht vorbestraft".
Sie können die Frage also nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung mit "Nein" ankreuzen.

Mit freundlichen Grüßen

Gunnar Wessel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.06.2014 | 14:56

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Mein Anliegen war, mithilfe der Rechtsberatung schwerwiegende Folgen wegen möglicher Fehler beim Ausfüllen des Hauptfragebogens zur Visumbeantragung zu vermeiden. Ich fühle mich kompetent beraten
und bin mir nun sicher, wie das Formular korrekt auszufüllen ist. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen