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Einreise in USA trotz Vorstrafe

02.03.2009 21:22 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Folgender Sachverhalt liegt vor: vor ca. 2 Wochen bin ich 2,6 g Marihuana in Schottland wo ich momentan studiere verhaftet worden. Die entsprechende Verhandlung findet in 7 Wochen statt. Da ich mich jedoch schuldig bekannt habe und bereits von einem Haftrichter erscheinen musste ist die ganze angelegenheit aktenkundig. Ansonsten habe ich keine Vorstrafen und habe die deutsche Staatsangehörigkeit.
Nun stellt sich mir folgendes Problem: ich bin im Mai mit meinem Studium fertig und werde für einen amerikanischen Vermögensverwalter in Russland arbeiten. Für diesen Zweck muss iich in drei Wochen in die USA reisen. Ich fliege von UK und nicht aus Deutschland in die USA und bleibe nur 4 Tage. Nach Mai werde ich auch in unregelmäßigen Abständen in die USA einreisen müssen. Unabhängig davon werde ich in Kürze ein Arbeitsvisum für Russland beantragen. Nun stellen sich mir folgende Fragen: Kann ich die 4-tägige Reise in die USA machen oder wird mir die Einreise verweigert? Ich habe gehört das zwischen der UK und USA ein aktiver Datenaustausch stattfindet und das nicht möglich sei. Ist das korrekt? Heißt dieser Fehler nun für mich niemals mehr in die USA zu können oder welche Konsequenzen muss ich tragen?
Ist diese Vorstrafe nun auch in Deutschland aktenkundig? Muss ich diese Angabe machen wenn ich ein Visum in Russland beantrage?

Herzlichen Dank

03.03.2009 | 10:54

Antwort

von


(428)
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Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Als deutsche Staatsangehörige können Sie im Rahmen des Visa Waiver Programms hinsichtlich eines Aufenthaltes von weniger als 90 Tagen grds. ohne Visum in die USA einreisen, wenn Sie einen gültigen deutschen Reisepass besitzen.

Des weiteren muss ab 12.01.2009 im Internet vorher eine elektronische Einreiseerlaubnis eingeholt werden, auch für Reisen aus GB nach den USA.

Einreisende mit einer Vorstrafe können jedoch nicht am Visa Waiver Programm teilnehmen, sondern benötigen zwingend ein Visum zur Einreise.
Hier muss dann auch eine Vorstrafe angegeben werden.
Diese Vorstrafe bedeutet nicht automatisch ein Einreiseverbot, sondern zieht vermutlich ein persönliches Gespräch mit einem Konsulatsbeamten nach sich, in dem Sie dann zur Vorstrafe befragt werden.
Verschweigen sollten Sie diese Vorstrafe nicht, da Ihnen gegenüber bei Kenntniserlangung durch die Behörden der USA sonst drastische Sanktionen ausgesprochen werden könnten.

Bitte beachten Sie, dass Sie momentan noch nicht verurteilt wurden. Eine Vorstrafe ist demnach noch nicht aktenkundig.
Insofern sollten Sie mit dem Visa Waiver Programm zumindest bei der nun geplanten Einreise erfolgreich sein dürfen.

Was spätere Reisen angeht, so gilt bei Verhängung einer Vorstrafe das oben Gesagte.
Sie werden dann vermutlich zum Gespräch gebeten. Dort sollten Sie, einen möglichst positiven Eindurck hinsichtlich Einstellung zum Geschehenen, aber auch zur Sozialprognose hinterlassen. Die Vorlage des Arbeitsvertrages kann des weiteren hilfreich sein, um zu untermauern, dass die Vorstrafe ein "Ausrutscher" war und Sie ansonsten ein geregeltes Leben führen.

Sollte Ihnen dennoch die Einreise verweigert werden, so gilt dieses Einreiseverbot nicht lebenslang, sondern entfällt zumindest mit Wegfall der Vorstrafe.

Hinsichtlich des russischen Visums wird im Visaantrag grds. nicht nach Vorstrafen gefragt.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Ergänzung vom Anwalt 04.03.2009 | 13:48

Nur deutsche Vorstrafen werden in das Bundeszentralregister eingetragen.

ANTWORT VON

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