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Einreise aus der Dominikanischen Republik

10.07.2010 15:27 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Guten Tag,

meine Dominikanische Freundin möchte im Dezember 2010 für 4-6 Wochen nach Deutschland einreisen. Sie möchte dann später ab dem 1.April 2011 einen 6 Monate dauernden Deutschkurs in Deutschland tätigen.
Frage 1: Ist ein zeitlicher Abstand zwischen der Einreise mit einem Besuchsvisum und der späteren Wiedereinreise mit einem Visum für einen Sprachkurs einzuhalten ?

Frage 2 : Ist bei der Abgabe zweier Verplichtungserklärungen ein zeitlicher Abstand einzuhalten oder kann man problemlos eine Verplichtungserlärung für 4 Wochen abgeben und eine weitere für einen 2-3 Monate später beginnenden längerfristigen Aufenthalt abgeben ?

Vielen Dank

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

gerne beantworte ich Ihre Fragen auf Grundlage Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Das Besuchervisum und die Aufenthalterlaubnis zur Teilnahme an einem Sprachkurs sind zwei unterschiedliche Aufenthaltstitel im Sinne des § 4 AufenthG: Erfordernis eines Aufenthaltstitels . Daher bestehen auch unterschiedliche Voraussetzungen für die Erteilung dieser Aufenthaltstitel.
Bei der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis zur Teilnahme an dem Deutschkurs, muss die Einschreibung bei einem Sprachinstitut für einen Intensivkurs mit mindestens 20 Wochenstunden nachgewiesen werden.

Grundsätzlich gibt es keinen zeitlichen Abstand zwischen den vorgenannten Aufenthaltstiteln einzuhalten. Das Besuchervisum und die Aufenthalterlaubnis für den Sprachkurs dürfen sich zeitlich nicht überschneiden.

Im Rahmen des Antragsverfahrens für ein Besuchervisum wird in der Regel die Rückkehrbereitschaft des Antragsstellers in einem persönlichen Gespräch überprüft. Sollte die zuständige Auslandsvertretung dann von Ihnen zwei unterschiedliche Verpflichtungserklärungen vorliegen haben, so wird dies nicht unberücksichtigt bleiben. Dies könnte zur Folge haben, dass bereits der Antrag für das Besuchervisum abgelehnt wird.

Beachten sollten Sie auch, dass eine Verpflichtungserklärung, die zum Zeitpunkt der Visumbeantragung älter als sechs Monate ist bzw. den beabsichtigten Reisezeitraum nicht mehr vollständig umfasst, nicht mehr berücksichtigt wird.

Bei Abgabe der beiden Verpflichtungserklärungen sollte deutlich gemacht werden auf welchen Aufenthaltstitel sich die jeweilige Verpflichtungserklärung bezieht. Auch hier ist ein zeitlicher Abstand grundsätzlich nicht einzuhalten.

Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.

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