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Einreise Thailand verweigert - Deportation zurück nach BRD

| 19.10.2013 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von


Mir wurde vor zwei Tagen die Einreise nach Thailand verweigert, da ich dort auf der "Liste" stehe. In 2007 wurde ich von dort ausgewiesen, weil die BRD meinen Reisepass für ungültig erklärte. Ich flog am 18. Okt via DUBAI nach Bangkok. Einreise verweigert, weil die dtsch Behörden den Thais gegenüber nicht dokumentiert haben, dass der Fall beendet ist.
Mir wurde dort der Reisepass abgenommen und man hat mich wieder direkt mit der Fluggesellschaft via DUBAI nach BRD ausgeflogen. Erst dort bekam ich meinen RP ausgehändigt.
- Hätte ich nicht das Recht gehabt, von Bangkok aus in ein anderes Land zu fliegen?
oder ist es internationales Recht, so mit mir zu verfahren?
- Wer trägt die Kosten für den Rückflug? Wird hiermit mein Rückflugticket genutzt oder steht mir hierfür eine Rückerstattung zu, da ich das ursprüngliche Rückflugticket nicht nutze?
19.10.2013 | 18:49

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender

da Einreise nach Thailand wurde Ihnen verweigert, da Sie zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben wurden. Die Aufführung Ihres Namens auf der genannten "Liste" ist ein übliches "denial" (alert for the purpose of refusing entry).
Diese beruhte nach Ihren Ausführungen auf einer Ausweisungsverfügung der thailändischen Behörden.
Diese Ausweisungsverfügung war damit begründet, dass Ihr deutscher Reisepass als Reisedokument von deutschen Behörden für ungültig erklärt wurde. Damals haben Sie entsprechend Ihren Ausführungen kein vorübergehendes Reisedokument von der deutschen Auslandsvertretung in Thailand beantragt.

Da Ihnen nun bei der neulichen Reise nach Thailand die Einreise von den thailändischen Behörden wegen des Vorfalls im Jahr 2007 am Flughafen Bangkok verweigert wurde, hätten Sie durchaus das Recht gehabt von Bangkok aus in ein anderes Land zu fliegen, wo Sie nicht zur Einreiseverweigerung ausgeschrieben worden sind.

Sie können bei der Fluglinie die Erstattung der Kosten des Rückflugtickets verlangen, da Sie auf Grund der Einreiseverweigerung des Staates des Zielflughafens im Sinne des Artikel 2 des Abkommens über die Internationale Zivilluftfahrt (Chicagoer Abkommen)umgehend den Rückflug antreten mussten und nicht bis zu dem von Ihnen gebuchten Rückflug warten konnten.

Mit freundlichen Grüßen
RA Kreutzer


Nachfrage vom Fragesteller 19.10.2013 | 19:54

Wo, bitte, kann ich dies genauer nachlesen, um einem ersten Gespräch gegenüber besser vorbereitet zu sein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2013 | 16:24

Sehr geehrter Ratsuchender

als Lektüre empfehle ich Ihnen in diesem Zusammenhang

- Risse, Vertragsstörungen im Reiserecht, 2007

- Übereinkommen zur Vereinheitlichung
bestimmter Vorschriften über die Beförderung
im internationalen Luftverkehr
Übereinkommen von Montreal (Haftung) - 1999

- Kutsch, Internationale strafrechtliche
Zusammenarbeit, Völkerrechtliche Übereinkünfte
und Verträge, 2. Aufl.

Bei dieser Lektüre werde Sie zahlreiche weitere
Nachweise und Quellen in Form von Rechtsprechung und Aufsätzen finden, mit denen Sie sich auf die von Ihnen erwähnten Besprechungen besser vorbereiten können.

Mit freundlichen Grüßen
RA Kreutzer


Bewertung des Fragestellers 19.10.2013 | 19:37

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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"Es wurde in knappen Worten alles beantwortet und hat damit für weitere Schritte die Basis geschaffen. Falls es zum Rechsstreit kommt, wäre ich an einer Vertretung durch ihn interessiert. Danke"
Stellungnahme vom Anwalt:
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.10.2013
4,8/5,0

Es wurde in knappen Worten alles beantwortet und hat damit für weitere Schritte die Basis geschaffen. Falls es zum Rechsstreit kommt, wäre ich an einer Vertretung durch ihn interessiert. Danke


ANTWORT VON

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