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Einnahmen als Student aus privater Nachhilfe


02.01.2007 20:30 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Konstellation muss beurteilt werden:

Angaben zu mir:
- Student (Vorbereitung auf das 1. Stex, quasi vorlesungsfreie Zeit)
- kein BAFöG
- keine Einnahmen aus Kapitalvermögen, Vermietung etc.
- keine Arbeitsverhältnisse (also kein Einkommen) in dem betreffenden Kalenderjahr 2006
- Studentische Kranken-Pflichtversicherung

- rein finanzielle Unterstützung durch die Familie

- einem Bekannten habe ich privat Nachhilfe erteilt
- Stundensatz: EUR 20,-
- während der Monate 01, 02 und 03 2006

- dieser Bekannte möchte die Kosten dafür (ca. EUR 2000) nun bei seiner eigenen Einkommensteuererklärung für das Kalenderjahr 2006 bei den Fortbildungskosten mit angeben (er ist Arbeitnehmer und studiert nebenberuflich)

- diesem Bekannten muss ich also eine formlose Quittung über den Erhalt des o.g. Betrages aufgeschlüsselt nach den einzelnen Terminen ausstellen

NUN mein Problem:
- wie verfahre ich mit diesen Einnahmen bei meiner nun ja zu erstellenden Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006?
- Einkünfte aus Selbständiger Tätigkeit?
- Freiberuflicher Natur?
- eine Gewerbeanmeldung oder sonstige Bekanntmachung für diese in 2006 erfolgte Tätigkeit erfolgte bisher nicht
- MWSt. wurde natürlich nicht erhoben


Vielen Dank vorab für Ihre Antwort!
Sehr geehrte (r) Ratsuchernde (r)

Gerne beantworte ich Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung der von Ihnen mitgeteilten Informationen.

Ihre Einnahmen aus der privaten Nachhilfetätigkeit müssen Sie als Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit ausweisen.

Eine Gewerbesteuererklärung ist bis zu einem Betrag von 24.500,- € nicht abzugeben.

Ebenso wird von Ihnen als Kleinunternehmer gem. § 19 Umsatzsteuergesetz keine Umsatzsteuer erhoben, wenn Ihr Umsatz 17.500,- € nicht überstiegen hat. Die Ausweisung der Tätigkeit in Ihrer Steuererklärung reicht aus.

Bitte beachten Sie: Diese Antwort ist beschränkt durch die von Ihnen mitgeteilten Informationen und kann nur in diesem Rahmen einen ersten Überblick geben. Sie kann jedoch keine ausführliche Rechtsberatung ersetzen. Möglicherweise bei Ihnen vorliegende Schreiben und sonstige Unterlagen können zu einer abweichenden Bewertung führen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jochen Hägele
Rechtsanwalt

www.ra-jochenhaegele.de
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