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Einleitung eines Bußgeldverfahrens §41 wegen in Metro gekauften Feuerwerkskörpern

| 05.05.2021 16:04 |
Preis: 55,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Dezember 2020 hatte ich mit meiner Metrokarte (bin Selbständig) Feuerwerkskörper für Silvester für eigene private familiäre Zwecke gekauft. Jetzt habe ich plötzlich einen Brief von der Bezirksregierung Düsseldorf erhalten, die Einleitung eines Bußgeldverfahrens. In dem Schreiben heißt es, ich hätte zu gewerblichen Zwecken pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 erworben. Der gewerbliche Erwerb sowie die damit verbundene Empfangnahme, das Verbringen oder Aufbewahren stellen einen Umgang bzw. Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen dar. Für diese Tätigkeit und die damit verbundene Aufnahme des Betriebes ist eine Anzeige nach §14 SprengG erforderlich. Sie haben es unterlassen, eine solche Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Behörde zu erstatten.
Ich hatte mich bei der Metro erkundigt, man darf mit seiner Metrokarte auch für private Zwecke einkaufen.
Dem Schreiben liegt ein Anhörungsbogen bei.

Meine Frage: Reicht es einfach auf dem Anhörungsbogen zu schreiben, dass ich das Feuerwerk für Silvester 2020 für meine privaten, familiären Zwecke gekauft habe und ist der Fall dann erledigt oder muss ich mit mehr rechnen?

Der §14SprengG und die vorgeworfene Ordnungswidrigkeit im Sinne §41 ABS. 1 Nr.4 SprengG liest sich heftig und es werden hohe Bußgelder benannt.
Wie gesagt, es war aber ein reiner Einkauf für meine privaten Zwecke im kleinen Umfang , nämlich für unsere Familiensilvesterfeier. Wie soll ich in diesem Fall am besten vorgehen?


05.05.2021 | 16:43

Antwort

von


(18)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung der Sachverhaltsschilderung.


Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 dürfen von Privatpersonen nur an Silvester angezündet werden. Ich gehe daher davon aus, dass mit der von Ihnen geplanten Einlassung eine Einstellung des Verfahrens erreicht werden kann.


Grundsätzlich gilt allerdings für Ordnungswidrigkeitenverfahren dasselbe wie in strafrechtlichen Ermittlungsverfahren: Sie sollten keine Angaben ohne Kenntnis der Verfahrensakte mache. Aktenkenntnis können Sie nur über einen Rechtsanwalt erhalten, so dass die Beauftragung eines Kollegen oder einer Kollegin hier absolut sinnvoll erscheint. Dies gilt umso mehr wegen der möglichen Höhe eines etwaigen Bußgeldes.

Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin
Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 08.05.2021 | 14:59

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RECHTSGEBIETE
Ordnungswidrigkeiten, Medizinrecht, Verkehrsstrafrecht, Fachanwalt Strafrecht