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Einlage in GmbH & Co. KG


22.12.2009 18:23 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verfüge privat über eine Termineinlage. Mein Kapitalkonto der GmbH&Co.KG ist negativ. Ich würde die Termineinlage gerne in die GmbH einbringen, ohne dass sich der Kontoinhaber ändert. Hintergrund ist, dass ich die Kapitalquote der GmbH und Co. KG steigern möchte. Ist dies möglich? Welche Schritte, Erklärungen müssen unternommen werden.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

da die Termineinlage auf Ihren Namen bestehen bleiben soll, Sie dennoch das Eigenkapital der KG stärken möchten, wäre zunächst ein Gesellschafterbeschluss erforderlich, der eine Erhöhung der Stammkapitals oder die Reduzierung des Negativsaldos des Kapitalkontos vorsieht.

Da die Einlage nicht durch eine Einzahlung in Geld erfolgt, wäre in diesem Beschluss weiterhin zu bestimmen, dass die Einlage auch durch ein Surrogat erfolgen kann, hier eine Termineinlage.

Da diese Termineinlage nicht aufgelöst bzw. auf den Namen der KG umgeschrieben werden soll, wäre diese an die KG abzutreten. Damit die KG hierüber auch frei verfügen kann, ist diese Abtretung der betreffenden Anlagebank anzuzeigen. Dies hat zu erfolgen, da die KG ohne die Offenlegung der Abtretung nicht frei über die Einlage verfügen könnte bzw. Sie jederzeit die Termineinlage ohne Wissen der KG wieder abziehen könnten.

Insoweit bedarf es neben dem Gesellschafterbeschluss eine Abtretungserklärung von Ihnen an die KG. Die Abtretungserklärung sollte neben den beteiligten Personen auch die Bank und die Einlage so genau als Möglich bezeichnen. Schließlich wäre noch eine Regelung aufzunehmen, dass die Termineinlage frei wird, sobald die Einlage in Geld von Ihnen geleistet wird.

Ich hoffe Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen
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