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Einladung nach § 309


06.07.2005 11:10 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen erhalte ich ständig
Einladungen der ARGE. Einmal wegen Bewerberangebot und zum
anderen Infogespräch: Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsent-schädigung

Formulierung: Bitte kommen Sie am ......
Sollten Sie an diesem Tag krank sein mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, erscheinen Sie bitte sofort am
1. Tag nach Ihrer Erkrankung.

Für mich bedeutet das, dass ich morgen - trotz AU - vorsprechen
muss oder irre ich da ?

Sind die Einladungen nach § 59 SGB II und 309 SGB III nicht
missbräuchlich? Und dass ich trotz schweren Krankseins vor-
sprechen soll, betrachte ich persönlich sogar als Nötigung.







Sehr geehrter Ratsuchender,

mit dem ersten Tag nach Ihrer Erkrankung ist der Tag gemeint, der dem Ablauf der AU Folgt.

Sind Sie also z.B. bis zum 19.07 AU, müssen Sie am 20.07 bei der ARGE vorstellig werden.

Teilen Sie der ARGE also mit, dass Sie AU sind und fügen Sie ein Attest bei. Teilen Sie weiter mit, dass Sie an dem Tag, der der AU folgt, erscheinen werden.

Die Einladungen sind nicht rechtsmissbräuchlich oder stellen gar eine Nötiguung dar - dieses ist die gesetzliche Möglichkeit, die die ARGE auch ausüben darf.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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