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Einkommensteuer Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz

| 03.03.2016 17:23 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch


Mit dem Einkommensteuerbescheid von 2013 erkannte das Finanzamt Düsseldorf meine doppelte Haushaltsführung nicht an, mit der Begründung, dass ich Zuhause bei meiner Mutter, keinen eigenen Hausstand unterhalten würde.

Daraufhin habe ich die Wohnung Mitte 2014 gekündigt und fahre seit Ende 2014 täglich 250 Km von Darmstadt-Dieburg nach Köln.

Mit dem Einkommensteuerbescheid 2014 wurde allerdings nur ein selbstbestimmter Teil der Anzahlt Fahren 250 Km durch das Finanzamt anerkannt. Zudem wurden Nachweise in Form von Tankrechnungen, Inspektionsheften usw. gefordert. Allerdings nutze ich für die Fahrten diverse Fahrzeuge, da mein Auto mit aktuell 320.000 Km regelmäßig in die Werkstatt muss.

Nun zu meinen Fragestellungen:

1. Welche Beweiskräftigen Unterlagen kann das Finanzamt von mir fordern, bzw. wären für die Zukunft (tägliche Fahrten ganzjährig) von Vorteil ?
Gibt es dazu noch keine Urteile ?

2. Zudem werde ich ab 2016 studieren (Erststudium Bachelor) und würde gerne wissen, wie ich diese zusätzlichen Gebühren zusammen mit den Fahren am besten in der Einkommensteuer anrechnen kann ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Richtig ist, dass das Finanzamt berechtigt ist, Nachweise für die gefahrenen Kilometer zu fordern. Dies dient zum Nachweis, dass die Fahrten auch tatsächlich mit dem eigenen Pkw vorgenommen worden sind. HIerzu genügen in der Regel Rechnungen der Werkstatt, da diese den Kilometerstand verzeichnen. Aber auch Tankrechnungen genügen. Im Grunde genommen können Sie jedes mögliche Beweismittel, welches geeignet ist, die Fahrten mit dem EIGENEN Pkw zu belegen, heranziehen. Fahrten mit fremden Pkw fallen nicht darunter und sind somit auch nicht abzugsfähig - Ausnahme sind Ersatzfahrzeuge aus der Werkstatt beispielsweise.
Wenn es sich bei dem Studium um eine Zweitausbildung - beispielsweise nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung handelt - so können Sie die Gebühren problemlos als Werbungskosten geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2016 | 19:23

Recht herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Allerdings habe ich noch eine Nachfrage.

Ich war der Meinung es gab ein Urteil, dass man z.B. auch die Kilometerpauschale für Bahnfahrten, Fahrgemeinschaften und der gleichen ansetzen kann, ohne einen gesonderten Nachweis, der z.B. bei Fahrgemeinschaften auch schwer zu erbringen ist. Zudem bemüht sich ein Freund um mein Auto und schreibt dafür keinerlei Rechnungen.

Herzlichen Dank im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2016 | 20:16

Dies ist grundsätzlich richtig, das geht jedoch lediglich bis zu einem geltend gemachten Betrag in Höhe von 4.500,00€. Darüber hinaus ist dies nicht mehr möglich und Nachweise werden erforderlich.

Bewertung des Fragestellers 03.03.2016 | 21:50

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