Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einkommenssteuerpflicht nach 5 Monaten Wohnsitz in Deutschland


30.11.2006 00:03 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Ich bin am 1. August 2005 nach BadenWuertenberg gezogen und auch seit diesem Zeitpunkt an der Universitaet angestellt. Ich habe meine Wohnsitz in BadenWuertenberg angemeldet und habe sonst keine Wohnsitz oder Zweitwohnsitz. Bis 30. Juli 2005 habe ich 3 Jahre in der USA gelebt, war von einer amerikanischen Instution bezahlt und habe auch fuer 2005 Steuern dort gezaht. Ich bin Schweizer Staatsbuergerin.
Aus allgemeinen Beratungstexten der Botschaft (der schweizerischen Botschaft) entnehme ich dass ich in Deutschland steuerpflichtig bin sobald ich mehr als 6 Monate des Steuerjahrs in Deutschland wohnhaft war. Das ist bei mir nicht der Fall sofern das Steuerjahr mit dem Kalenderjahr uebereinstimmt.
Von meinem Lohn wurden Lohnsteuer, Solidaritaetszuschlag etc direkt schon abgezogen.
Meine Frage ist jetzt ob die Tatsache dass ich nur 5 Monate des Steuerjahrs 2005 in Deutschland Wohnsitz und Einkommen hatte sich befreiend oder vermindernt auf meine Einkommenssteuer auswirkt. Wie wuerde ich falls so ein Anspruch auf verminderte Lohnsteuer (die ja bereits eingezogen wurde) gelten machen?
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Die Besteuerung der Bezüge richtet sich in Ihrem Fall nach Art 19 des Doppelbestererungsabkommens Deutschland-Schweiz.

Danach sind Bezüge von juristischen Personen des öffentlichen Rechtes oder des Bundeslandes (Träger der Universiät in Baden-Württemberg) in dem jeweiligen Vertragsstaat zu besteuern, in dem Sie an eine natürliche Person, in dem Fall Sie, erbracht werden. D.h. die Besteuerung findet bei Gehältern aus öffentliche Mitteln dort statt, wo sie erbracht werden.

Insoweit kommt es auf die Dauer des Aufenthaltes in Deutschland nicht an. Die Besteuerung findet damit nach Deutschen Recht in Deutschland statt.

Ich bedaure Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER