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Einkommenssteuer - Getrennte Veranlagung

21.10.2012 10:32 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir überlegen, dieses Jahr noch zu heiraten. Wir sind bisher beide bei Steuerklasse 1.
Ich bin jedoch seit diesem Jahr in Elternzeit und beziehe Elterngeld. Ist es jetzt für uns wichtig, eine getrennte Veranlagung bei der Steuererklärung zu wählen, da das Elterngeld sonst bei meinem Mann aufgerechnet wird? Bekommt mein Mann dann sicher die STeuerdifferenz von Steuerklasse 1 zu 3 erstattet für 2012 bei getrennter Veranlagung? Sollen wir dann nächstes Jahr, wenn ich kein Elterngeld mehr beziehe bzw. gar kein Einkommen mehr habe, eine gemeinsame Veranlagung anstreben?? Wir haben einen gemeinsamen Sohn, geboren im Februar, der schon den Namen meines Mannes trägt und mit einem 0.5 Freibetrag bei meinem "Mann" auf der STeuerkarte eingetragen ist..

Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus .
P.Helbig

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Leider kann man keine "Steuerklasse III" bei getrennter Veranlagung haben.

Daher werden Sie zusammen zu veranlagen sein, wenn Sie die Vorteile des sog. Splittingverfahrens beansprüchen möchten.

Das Einkommen beider werden für die Errechnung des Steuersatzes berücksichtigt (sog. Progessionsvorbehalt (32b EStG), versteuert wird aber das Elterngeld nicht.

vereinfachtes Beispiel:

Frau Elterngeld 15.000 €;
Mann Gehalt 40.000 €

a) Zusammenveranlagung insgesamt: 7.444 € Steuer.
b) Getrennte Veranlagung Frau: 0€
Getrennte Veranlagung Mann: 9.500 €.

Konkrete Überlegungen müsste man mit dem Steuerberater kalkulieren lassen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

berlin@kanzlei-grueneberg.de
Tel.: 030 577 057 75
Fax.: 030 577 057 759

Nachfrage vom Fragesteller 21.10.2012 | 12:00

Hallo, vielen Dank Hr. Grüneberg, also verstehe ich das richtig, das es für uns trotz Zusammenveranlagung durchaus Sinn machen würde, dieses Jahr noch zu heiraten, um einen Steuervorteil für 2012 "mitzunehmen"?? Danke P.Helbig

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.10.2012 | 12:19

Abgesehen von der Tatsache, dass man das Datum der Eheschließung nicht davon abhängig machen sollte, ob dadurch steuerliche Vorteile stehen würden, kann man sagen, dass solange beide unbeschränkt steuerpflichtig sind, und mindestens ein Tag im Jahr verheiratet und zusammenwohnend sind, dann besteht ja die Möglichkeit, sich zusammen veranlagen zu lassen, was in meinem Beispielfall ja steuerlich von Vorteil wäre. Dies ist in der Regel so, wenn der eine Ehepartner kein steuerpflichtiges Einkommen bezieht.

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