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Einkommensnachweis von einem volljährigen Kind

| 27.03.2016 20:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe eine Tochter welche 19 Jahre alt ist. Sie hat vor 1,5 Jahren eine Ausbildung begonnen. Letztes Jahr hat sie diese Ausbildung gekündigt, war einige Monate arbeitslos und hat dann im Herbst anscheinend wieder eine Ausbildung in der gleichen Branche aufgenommen. Sie wohnt bei Ihrem Freund und dessen Familie. Diese Familie hat einen kleine Gastronomie, wo meine Tochter mitarbeitet, macht auch eine Ausbildung in dieser Branche. Unterhalt und Kindergeld bezahle ich regelmäßig. Meine Tochter hat die Angewohnheit, sich immer nur dann zu melden, wenn sie etwas braucht, sonnst kennt sie mich nicht.
Wenn sie nicht das bekommt was sie möchte, dann bekomme ich WhatsApp und Mitteilungen der übelsten Sorten. Jetzt habe ich sie dazu aufgefordert, mir bis Monatsende ihr Einkommen offen zu legen, inkl. der Zahlungen welche sie von der Familie ihres Freundes bekommt, wo sie im Familienbetrieb mitarbeitet. Ich habe angedroht, sollte sie mir ihr Einkommen nicht offenlegen, werde ich die Zahlungen einstellen.
Da ich mittlerweile Schwerbehindert bin, nur noch 50% arbeite, sollte der Unterhalt neu berechnet werden.
Laut BGB ist sie zur Offenlegung verpflichtet. Kann ich die Zahlungen einstellen wenn meine Tochter sich weiterhin weigert mir ihr Einkommen offen zu legen und nachzuweisen dass sie eine Ausbildung macht?

27.03.2016 | 21:27

Antwort

von


(2309)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn es über die bisherigen Unterhaltszahlungen einen Titel gibt, können Sie die Zahlungen nicht einfach einstellen, da die Tochter bei Einstellung der Zahlung ohne weitere Aufforderung die Zwangsvollstreckung betreiben kann.

Gibt es einen Titel müssen Sie die gerichtliche Abänderung beantragen, da die Tochter Ihre Nachweise nicht vorlegt und Sie daher davon ausgehen müssen, dass die jetzige Unterhaltshöhe nicht mehr zutreffend ist.

Diese Abänderung müssen Sie aber auch deswegen beantragen, weil Ihre Einkommensverhältnisse sich geändert haben, denn Sie haben nicht mehr das Einkommen, das Sie bei der ursprünglichen Berechnung hatten.

Allein schon wegen der Einkommensreduzierung wird sich auch die Höhe des Unterhalts ändern.

Die Abänderung muss beim Familiengericht beantragt werden.

Gibt es keinen Titel können Sie die Zahlung einstellen.

Wenn Sie die Zahlung eingestellt haben, wird die Tochter ihren Anspruch geltend machen und Sie können dann diese im Gegenzug zur Auskunft auffordern, die diese auch erteilen muss.

Es kann dann der Unterhalt neu berechnet werden, wenn ein Anspruch überhaupt noch besteht.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 29.03.2016 | 06:24

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Vielen Dank für die Bewertung und viel Erfolg bei der weiteren Auseinandersetzung. MfG RA Thomas Bohle, Oldenburg

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(2309)

Damm 2
26135 Oldenburg
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RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht