Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einkommensminderung


| 29.03.2006 14:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Guten Tag,ich bin seit Febr.2005 geschieden. Mein geschiedener Mann hat sein Einkommen als Geschäftsführer in einer GmbH offensichtlich manipuliert. Die Firma gehört einem holländischen Konzern mit holländischen Gesellschaftern.Vor Ort leitet er den Betrieb,mit 30 Mitarbeitern alleine, es gibt noch einen weiteren Geschäftsführer in Holland.Vor der Scheidung betrug sein Einkommen 120 000Euro jähl.Im letzten Jahr wurde sein Einkommen angeblich auf montl.1500,-Euro Netto,von den Gesellschaftern, wegen Umsatzrückgang reduziert.Dies geht auch aus der Steuererklärung hervor, welche ich jetzt erhalten habe.Vor mir hat er eine Manipulation sogar zugegeben, leider ohne Zeugen.Er zahlt nun für unsere drei Kinder und mich 680,-Euro montl., wodurch wir auf Hartz IV angewiesen sind.
Welche Möglichkeiten einer Manipulation bestehen,die auch vor dem Finanzamt möglich sind?
Habe ich überhaupt eine Chance ihm etwas zu beweisen?
Für eine Rat wäre ich sehr dankbar, auch wenn meine finanzielle Lage zur Zeit leider kein höheres Honorar zulässt.
Mit freundlichen Grüssen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Als Unterhaltsberechtigte haben Sie gegen Ihren Exmann einen Anspruch auf Auskunft über seine Einkünfte und Einkommen. Diese Auskunft muß natürlich wahrheitsgemäß erfolgen und durch entsprechen Unterlagen belegt sein. Die Steuererklärung allein reicht dazu nicht; Ihr Mann ist auf Verlangen auch dazu verpflichtet, Einkommensnachweise durch Vorlage der letzten 12 Gehaltsabrechnungen zu erbringen.

Bestehen Zweifel an der Richtigkeit seiner Darlegungen, können Sie veranlassen, daß er seine Angaben eidesstattlich versichert. Eine Garantie, daß er die Strafbarkeit einer falschen eidesstattlichen Versicherung nicht in Kauf nimmt, und Zahlungen verschweigt, haben Sie dadurch jedoch leider nicht. Falsche Angaben werden Sie auch nicht einfach nachweisen können, da Ihnen die Banken keine Auskünfte über tatsächliche Zahlungen erteilen werden. Sofern Ihr Exmann also "nebenher" und inoffiziell weitere Zahlungen von der Firma erhalten hat, werden Sie diese nur nachweisen können, wenn er sie zugibt oder (auch der Steuerhinterziehung) überführt wird. Da er Ihnen gegenüber Manipulationen eingeräumt hat, können Sie dies z.B. der Finanzbehörde gegenüber zur Anzeige bringen, die dann entsprechende Ermittlungen anstrengen wird. Inwieweit die GmbH zugunsten Ihres Exmannes die Bücher "getürkt" hat und welche Manipulationen dort möglicherweise erfolgt sind, lässt sich aber beim besten Willen nicht vorhersagen. Sie werden darauf vertrauen müssen, daß die Steuerfahnder entsprechende Manipulation nachweisen, da Sie andernfalls den Beweis des höheren Einkommens nicht werden erbringen können.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2006 | 20:16

Danke für Ihre schnelle Antwort.Habe schon Gehaltbescheinigungen und eidesstattliche Erklärung.Können die Gesellschafter der Firma nicht um Auskunft gebeten werden? Sie legen schließlich sein Gehalt fest. Ich bezweifel, dass sie von den Manipulationen wissen, da sie im Ausland sitzen.Nochmals vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2006 | 20:43

Die Gesellschafter der Firma werden Ihnen keine Auskunft erteilen, da sie dazu nicht verpflichtet sind. Allenfalls bei einer Betriebsprüfung könnte das Finanzamt den Manipulationen auf die Spur kommen und Auskünfte verlangen.

Eine andere Möglichkeit sehe ich leider nicht.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort hat mir geholfen, da sie mein bisheriges Wissen leider bestätigte. "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER