Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
488.553
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einigungsgebühr in erster Instanz vor dem Landgericht


| 20.03.2018 11:32 |
Preis: 50,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Gerichtlicher Streitwert zur Berechnung der Einigungsgebühr nach § 13 RVG


Nach Ende einer langjährigen Geschäftsbeziehung wurden wir vor dem Landgericht auf Zahlung von ca 68000€ verklagt.Da es von unserer Seite zahlreiche Gegenfordeungen gab, haben wir teilweise aufgerechnet . Nach unserer Auffassung waren ca 45000 € offen, von denen wir vor dem Gütetermin beim Landgereicht 20000 € beglichen hatten. Die Güteverhandlung vor Gericht endete mit einem Vergleich in Höhe von 30000 € zu zahlen an unseren ehemaligen Geschäftspartner. Entstandene Kosten wurden gegenseitig aufgehoben. Ein Streitwert wurde nicht festgestellt. Nun berechnet unser Anwalt eine Eingigungsgebühr in Höhe 1586,27 € Brutto, ausgehend von einem Streitwert von 68000 €. Unsere Frage: Ist die Höhe der Rechnung korrekt ?
20.03.2018 | 13:09

Antwort

von


1156 Bewertungen
Goethestraße 21
60313 Frankfurt am Main
Tel: 069/209737530
Web: http://www.burges-schroeter.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Die Berechnung der Einigungsgebühr im gerichtlichen Verfahren erfolgt nach § 13 RVG, Nrn. 1003, 1000 VV RVG.
Ausgehend von einem Streitwert von EUR 68.000,- beträgt die Einigungsgebühr 1,0 gleich EUR 1.333,00 zzgl. Umsatzsteuer von EUR 253,27, gleich EUR 1.587,27.

2. Die geleisteten Zahlungen haben zwar zu einer Teilerledigung geführt, wirken sich aber nicht reduzierend auf den Streitwert aus. Auch der niedrigere Vergleichsbetrag führt nicht zu einer Reduzierung des Streitwertes.

3. Vielmehr ist nach meiner EInschätzung der Wert der zur Aufrechnung gestellten Gegenforderung streitwerterhöhend. Durch die Aufrechnungserklärung wurde in dem Verfahren auch über diese Forderung entschieden. Die Höhe der Forderung mit der aufgerechnet wurde betrug nach Ihren Angaben EUR 23.000,- so dass sich der Streitwert für die Berechnung der Einigungsgebühr auf EUR 91.000,- (EUR 68.000,- plus EUR 23.000,-) erhöht hat.

Bei einem Streitwert von EUR 91.000,- würde die Einigungsgebühr EUR 1.418,- zzgl. Umsatzsteuer EUR 269,42 betragen, insgesamt EUR 1.687,42.

4. Im Ergebnis ist die Abrechnung nicht korrekt, zum Nachteil des abrechnenden Kollegen/Kollegin.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 20.03.2018 | 14:08


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Besten Dank ! "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.03.2018
5/5.0

Besten Dank !


ANTWORT VON

1156 Bewertungen

Goethestraße 21
60313 Frankfurt am Main
Tel: 069/209737530
Web: http://www.burges-schroeter.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Kreditrecht, Kaufrecht