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Eingruppierung TVÖD

19.07.2011 21:41 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Als Facharzt für Allgemeinmedizin kann ich eine Stelle (32 Stunden, also 80 %)im Gesundheitsamt im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst antreten und würde E15 Stufe 3 erhalten. Ich war zuvor seit 1993 bei der Bundeswehr als Soldat auf Zeit beschäftigt und seit 2001 Arzt bei der Bundeswehr im Soldatenstatus. Zuletzt war ich Oberstabsarzt (Besoldung A14). Mein Dienstzeitende ist der 30.07.11 und die neue Stelle würde am 01.01.12 beginnen. Ist die Eingruppierungsstufe korrekt, oder müssten die 10 Jahre als Arzt im Soldatenstatus eine höhere Stufe ausmachen, da der Soldatendienst doch auch zum öffentlichen Dienst zählt.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne nehme ich zu Ihrer Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt Stellung:

Die Entgeltstufen sind in § 16 TVöD geregelt. Demnach umfasst Ihre Entgeltgruppe E15 sechs Stufen.

Bei Einstellung werden die Beschäftigten der Stufe 1 zugeordnet, sofern keine einschlägige Berufserfahrung vorliegt.

Bei einschlägiger Berufserfahrung von mindestens 1 Jahr erfolgt die Einstellung direkt in Stufe 2; bei mindestens 3-jähriger einschlägiger Berufserfahrung erfolgt die Einstellung in die 3. Stufe.

Eine längere einschlägige Berufserfahrung wirkt sich nicht weiter auf die Stufenzuordnung aus. Daher wäre Ihre Zuordnung in die 3. Stufe korrekt.

Eine weitere Höherstufung erfolgt dann nur noch nach Zeitablauf in der jeweiligen Stufe (Stufenlaufzeit), d. h., Stufe 4 würden Sie nach drei Jahren in Stufe 3 erreichen, Stufe 5 nach vier Jahren in Stufe 4 und die Höchststufe 6 nach fünf Jahren in Stufe 5.

Die Stufenlaufzeiten für das Erreichen der Stufen 4-6 können allerdings bei erheblich überdurchschnittlichen Leistungen des Beschäftigten auch verkürzt werden, vgl. § 17 Abs. 2 TVöD.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben, und wünsche Ihnen einen angenehmen Abend.

Mit freundlichen Grüßen

Felix M. Safadi
Rechtsanwalt

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Allgemeine Hinweise:

Bitte erlauben Sie mir noch den obligatorischen Hinweis, dass es sich bei dieser Antwort lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des allein auf Ihren Angaben basierenden Sachverhalts handelt. Eine solche ERSTberatung kann und will eine umfassende Begutachtung und den Gang zum Anwalt nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Angaben kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

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