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Eingetragener Vater in Geburtsurkunde

| 20.01.2013 19:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Abend,
anbei eine etwas ungewöhnliche Frage. Die grundsätzliche Situation ist recht einfach erklärt nur ist es ungewöhnlich dass ich mir erst jetzt diese Frage stelle.

Situation:
Ich befand mich im ca. Zeitraum von 1995 - 1998 im Trennungsjahr / besser Trennungszeitraum. In diesem Zeitraum hat die Ex ein weiteres Kind geboren so dass zum Zeitpunkt der Scheidung ich - offiziell - der Vater bin.
Die Ex hat auch mündlich erklärt, dass ich nicht der wirkliche Vater bin. Zu dem damaligen Zeitpunkt war mir auch nicht bewußt ob ich in irgendeiner Form aktiv werden musste um offiziell anzuzeigen, dass ich nicht der Vater bin.

Das ungewöhnliche daran ist, dass meine Tochter erst kürzlich eher durch Zufall erfahren hat dass mein Name als der offizielle Vater auf der Geburtsurkunde eingetragen ist.

Wenn das jetzt der Fall ist, hätte meine Ex doch eine falsche Aussage getätigt!?
Ganz gleich welche Gründer hier zu vermuten sind.

Die Frage die sich mir stellt. Welche Art Einflüsse / Nachteile kann das für meine Person haben? Falls ja, kann diese Situation jetzt überhaupt noch korrigiert werden.

Sollte dieser Umstand keine Nachteile bewirken die für mich von besonderer Bedeutung wären, sehe ich auch keine Veranlassung es zu ändern.

Mit freundlichen Grüßen,

Sehr geehrter Ratsuchender,

zum Zeitpunkt der Geburt waren Sie mit der Kindesmutter verheiratet. Daher gelten Sie rechtlich als Vater. Es kommt zunächst nicht darauf an, was die Kindesmutter erzählt hat. Der Eintrag der Geburtsurkunde ist daher zu recht erfolgt.

Die Vaterschaft kann gemäß § 1600 BGB der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist, anfechten.

Allerdings muss die Anfechtungsklage innerhalb von 2 Jahren ab Kenntnis des Umstandes, dass Sie nicht der leibliche Vater sind, beim zuständigen Familiengericht erhoben werden. Diese Frist beginnt in Ihrem Fall ab Geburt des Kindes und ist längst abgelaufen.

Sofern es daher keine anderweitige Entscheidung über die Vaterschaft gibt, sind Sie rechtlich als Vater angesehen. Grundsätzlich hat dieses zur Folge, dass eine Unterhaltspflicht besteht, als auch, dass das Kind erbberechtigt ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Rückfrage vom Fragesteller 20.01.2013 | 21:07

Vielen Danke für die Informationen ...

Die Antwort/besser gesagt die Situation kann ich dann nur noch akzeptieren. Soweit auch kein Problem. Zumal es bzgl. Unterhalt in den betreffenden Fall zu keinen einzigen Kontakt zu meiner Person gegeben hatte (weder von Ex noch von behördlicher Seite) sah ich auch keinen Grund auf Handlungs/Klarstellungs-Bedarf durch meine Person.

Vielen Dank: Die Anfrage wurde somit umfassend behandelt und abgeschlossen.

Freundliche Grüße aus Frankfurt

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.01.2013 | 21:13

Sehr geehrter Ratsuchender,

es freut mich, dass ich Ihnen mit den Informationen helfen konnte damit Sie Ihre Situation einordnen können.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2

26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Bewertung des Fragestellers 20.01.2013 | 21:18

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Stellungnahme vom Anwalt:
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FRAGESTELLER 20.01.2013 4,4/5,0
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