Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Eingehungsbetrug - Anwalt droht

10.07.2011 18:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Sehr geehrte Damen und Herren ,
Ich hatte vor einiger Zeit einen Strafrechtsanwalt in mehreren Fällen als meinen Verteidiger sowie Strafrechtlich wie auch Privat . Ich wurde zuletzt zu 3 Jahren auf Bewährung verurteilt . Jetzt habe ich schon einige Anwaltskosten per Ratenzahlung beglichen sowie ihm auch höhere Summen gegeben . Ich bin aber derzeit finanziell nicht mehr im Moment in der Lage zu zahlen . Mein Anwalt droht jetzt wenn ich eine Rate nicht zahlen eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen mich stellen wegen Eingehungsbetrug ( liegt der in diesem Fall überhaupt vor ) ?? Ich habe ihm immer Raten gezahlt nur diesen Monat kann ich nicht aber er droht mit der Anzeige was kann ich da machen ??

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung des mitgeteilten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Durch den Abschluss eines Vertrages erklären Sie (konkludent), dass Sie zur Erfüllung der Vertragspflicht imstande und bereit sind. Wissen Sie allerdings, dass Sie zur Erfüllung Ihrer Vertragspflicht nicht in der Lage sind und der Gläubiger (Ihr Anwalt) nicht einmal auf dem Zivilrechtswege erfolgreich sein wird, weil bei Ihnen kein der Zwangsvollstreckung zur Verfügung stehendes Vermögen vorhanden ist, spricht man von einem Eingehungsbetrug. Folglich, wenn sich Ihre Erklärung (Zahlungswilligkeit und -fähigkeit) als von vornherein unzutreffend erweist, haben Sie eine Täuschungshandlung vorgenommen, welche bei Ihrem Anwalt einen Irrtum erregte und diesen zu einer Vermögensverfügung veranlasste, die zu einem Vermögensschaden führte.

Sofern die obigen Voraussetzungen sowohl in objektiver als auch in subjektiver Hinsicht erfüllt sind, kommt bei Ihnen eine Strafbarkeit nach § 263 StGB in Betracht.

Ich rate Ihnen dringend, sich mit Ihrem Anwalt zu beraten und das Problem (weiterhin) einvernehmlich im Sinne einer Ratenzahlung zu lösen.

Noch ein Hinweis in eigener Sache. Auch das Eingehen eines Vertragsverhältnisses auf dieser Plattform mit dem Bewusstsein der Zahlungsunfähigkeit bzw. -willigkeit erfüllt den Tatbestand des Eingehungsbetruges. Auch insofern rate ich Ihnen die Forderung für die Beantwortung dieser Frage rechtzeitig zu begleichen, bzw. für Kontodeckung zu sorgen.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70521 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und sehr kompetente Hilfe. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat meine Fragen sehr gut verständlich und ausführlich beantwortet und war sehr freundlich. Ich kann den Anwalt weiterempfehlen und werde mir überlegen, ob ich ihn für den noch zu bearbeitenden Rest dieser Klage engagiere, ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Kurz, verständlich und zügig ...
FRAGESTELLER