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Einfacher Verkehrsunfall Bearbeitungsdauer 2 Monate

11.07.2019 21:48 |
Preis: 25,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


08:27
Hallo,

Verkehrsunfall vor 2 Monaten. Gleichtägig beim Rechtsanwalt für Verkehrsrecht gemeldet, Gutachten erstellt, 3 Tage später alle Unterlagen an die Versicherung. Eingangsbestätigung über Datenverarbeitung erfolgte schon zuvor, da der Gegner den Unfall schon gemeldet hatte.

Fahrzeug (kleines Coupé) wurde geparkt auf einem Parkplatz und bei der Rückkehr wurde das Fahrzeug beschädigt vorgefunden, das vor dem Fahrzeuge stehende Fahrzeug (SUBV) war zurückgerollt. Polizei gerufen, unfallverursacher teilt mit die Handbremse nicht angezogen zu haben. Laut Polizei einfacher Fall, 25 Euro verwarngeld für den unfallverursacher, Unfallbericht.

Rechnung vom Hersteller für die Reparatur durch die erhebliche Beschädigung der gesamten Front wie im Gutachten für knapp 6100 Euro zuzüglich Nutzungsausfall etc. Eine Abtretung an den Hersteller lehnt die Versicherung ab, da schon ein Rechtsanwalt konsultiert wurde. Kanzlei hat geschrieben, dass keine kreditierung oder Finanzierung aus Eigenmitteln erfolgen kann.

1 Monat später nach dem Unfall zahlt die Versicherung das Gutachten und bittet um Geduld. Ein weiterer Monat + fortlaufend gibt es keinerlei Rückmeldung oder Regulierung des Schadens. Zahlreiche anrufe durch die Kanzlei brachten nichts. Letztes Schreiben der Kanzlei vor mit Fristsetzung und Klageempfehung.

Nun ist eine Klage doch immer mit Risiken verbunden. Ich habe leider keine rechtschutzversicherung! Ich habe Mahnungen von bmw erhalten, nur unter größtem Aufwand könnte so viel Geld aufgetrieben werden, dass nach 7 Wochen immerhin das Auto vom Autohaus zurückerhalten werden konnte. Frage daher auch, wie sind hier Klagechancen, welche finanziellen Risiken sind damit verbunden, wie hoch und für welchen Zeitraum wird die Nutzungsausfallentschädigung sein?
11.07.2019 | 22:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

eine Rechtsschutzversicherung für Verkehr können Sie bei der Arag drei Monate rückwirkend abschließen.

Falls Sie das Fahrzeug finanziert oder geleast haben, müssten Sie sich die Freigabe einholen. Das ist aber kein Problem.

Ansonsten können Sie die Netto-Reparaturkosten laut Gutachten oder In Höhe der Rep.-Rechnung, eine Kostenpauschale von 30 Euro, die Gutachterkosten (Ebenfalls Einwilligung erforderlich wenn abgetreten) und Nutzungsausfall für den Unfalltag, die Zeit für die Gutachtenerstellung, drei Tage Überlegefrist und die Dauer der tatsächlichen Reparatur verlangen. Die Höhe das Tagessatzes befindet sich ebenfalls im Gutachten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen. Gerne könnte ich Ihnen beim Abschluss mit der Arag auch helfen.

Die zu verauslagenden Kosten für die Klage lägen sonst bei ca. 2000 Euro inklusive Gerichtskosten. Ich gehe davon aus, dass die Versicherung allerdings schnell nach Klageeingang zahlt, wenn die Sachlage eindeutig ist.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2019 | 22:31

Danke für die schnelle Antwort. Wichtige Frage aber auch vor allem wie im Text geschildert: Ich meine von urteilen gelesen zu haben, dass der Nutzungsausfall für die gesamte bearbeitungszeit gezahlt werden musste. Bei mir ist die Sachlage völlig klar, die Versicherung wusste von Anfang an Bescheid dass keine Finanzierung etc möglich ist aus Eigenmitteln. Abtretung ans Autohaus wird abgelehnt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.07.2019 | 08:27

Sehr geehrter Fragesteller,

der Nutzungsausfall wird nicht für die gesamte Bearbeitungszeit gezahlt, es sei denn, dass Sie nachweisen können, dass Sie nicht in der Lage waren, sich anderweitig, beispielsweise durch Kredite, sich anderweitig Ersatz zu beschaffen. Das ist sehr schwer nachzuweisen und es müsste die gesamte Vermögenssituation geschildert werden und auch Klein-Ablehnungen von Banken eingereicht werden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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