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Einfache Frage zum 'Berliner Testament'

| 02.05.2015 11:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


09:15
Grundsätzliche Frage zum Berliner Testament:

Kann ein Berliner Testament nach dem Ableben eines der beiden Ehepartner seitens des überlebenden Ehepartners
a) geändert oder
b) durch ein Testament anderen Inhalts ersetzt werden?
(Die Änderungen könnten z. B. nur den oder die im ursprünglichen Testament genannten Ersatzerben betreffen. )

Einfacher gefragt: Gilt das gemeinsam erstellte und nach dem Erbfall eröffnete Berliner Testament wirklich UNverändert weiter?


02.05.2015 | 13:01

Antwort

von


(2297)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

ein solches gemeinschaftliches Testament kann nicht mehr inhaltlich geändert werden, wenn kein Änderungsvorbehalt mit aufgeführt worden ist, was allerdings ungewöhnlich wäre.

Auch ist ein solches nur dann unwirksam, wenn bewiesen wird, dass der Testamentierende entweder nicht geschäftsfähig oder sich geirrt hatte.

In der Regel liegt dieses aber nicht vor, sodass von der Wirksamkeit und Unabänderkeit des Testaments auszugehen ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2015 | 08:38

Sehr geehrter Herr Anwalt,

eines ist mir nicht klar, weil ich nichts von der Befreiung des Vorerben geschrieben hatte:
Trifft Ihre Auskunft bezüglich der inhaltlichen Nicht-Änderbarkeit auch dann zu, wenn der Überlebende Ehegatte ein "befreiter Vorerbe" ist, das Berliner Testament also einen Satz der Art enthält "Der Vorerbe ist befreit und zur freien Verfügung über den Nachlass berechtigt"?

Kern: Kann der Vorerbe z. B. andere als die im BT genannten Personen als Erben einsetzen oder das Erbe anders verteilen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2015 | 09:15

Sehr geehrter Fragesteller,

die Bezugnahme auf das befreite Vorerbe bedeutet lediglich, dass der Vorerbe relativ frei von Beschränkungen über das Erbe verfügen darf, solange er es nicht verschleudert/verschenkt. Insofern hat er trotzdem eine gewisse Erhaltungspflicht und kann es nicht anderen versprechen.

Es ändert daher nichts an der Erbfolge im Rahmen der Vor- und Nacherbschaft und der späteren Aufteilung des dann vorhandenen Vermögens.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.05.2015 | 14:05

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