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Eindeutiger Betrug! Und jetzt?

04.08.2020 16:50 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich war einst Mitglied bei einem Unternehmen, für dass ich 2 Jahre lang pro Halbjahr 72€ spendete. (Quasi wie bei einer NGO nur dass es hier eine GmbH ist.)

Dieses Verhältnis lief jedoch bereits letztes Jahr zum 15.09.2019 ab.
Ich forderte sie auf meine Daten zu löschen und ab da hörte ich erst mal nichts mehr.

Vor etwa einem Monat jedoch, riefen sie mich an und das Gespräch verlief etwa so: (U = Unternehmen, I = Ich)
U: "Wir haben wegen der aktuellen Krise durch Corona etwas super nettes für alle auch ehemaligen bei uns Beteiligten vorbereitet! Natürlich vollkommen kostenlos!"
I: "Ist dieser Service wirklich vollständig kostenlos? Ich möchte ausdrücklich NICHT, dass danach in irgendeiner Weise etwas entsteht!"
U: "Natürlich, es passiert nichts, sie brauchen gar nichts zu tun. Die Lage ist für uns alle aktuell schwierig und wir wollten ein wenig helfen, das ist alles."
I: "Es besteht also definitiv keine Notwendigkeit irgendwas abzumelden, zu widerrufen oder sonst irgendwas? Das ist eine einmalige Sache die niemals was kosten wird?"
U: "Ja doch!"
I: "Na schön, aber löschen sie meine Daten danach bitte. Diesmal wirklich."

So ungefähr war der Verlauf des Gesprächs.
Der Scherz am ganzen: vor ein paar Tagen wurden mir 72€ abgebucht.
Begründung? Die kam per E-Mail:

U: "Man hat Ihnen bei Ihrem Telefonat erklärt, dass Sie 4 Wochen Zeit haben sich das ganze zu überlegen und Kündigen können, der Vertrag wäre somit wiederrufen. Da Sie dies nicht getan haben läuft der Vertrag noch, und es werden ganz normal die Abbuchungen getätigt."

Hier meine Fragestellungen:

- Besteht ernsthaft die Gefahr bei dieser Sachlage, dass diese Menschen irgendwas in der Hand gegen mich haben, was diesen Vertrag begründet?? Oder kann ich den Lastschriften getrost widersprechen? (Ich habe ja eindeutig keine Willenserklärung abgegeben!)
- kann oder sollte ich gerichtlich dagegen vorgehen? Oder ist davon insgesamt eher abzuraten, weil es vielleicht keine hohe Siegeswahrscheinlichkeit gibt, oder sich wegen den Kosten nicht lohnt?

Ich freue mich auf Ihre Hilfe!
04.08.2020 | 17:42

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

- Besteht ernsthaft die Gefahr bei dieser Sachlage, dass diese Menschen irgendwas in der Hand gegen mich haben, was diesen Vertrag begründet?? Oder kann ich den Lastschriften getrost widersprechen? (Ich habe ja eindeutig keine Willenserklärung abgegeben!)

Ja, Sie können den Abbuchungen widersprechen. Es gibt keinerlei Grundlage, für die die Gegenseite im Übrigen auch beweispflichtig wäre. Mangels schriftlichem Vertrag und wegen Ihres Widerspruches ist ein Vertragsverhältnis nicht zu beweisen.

- kann oder sollte ich gerichtlich dagegen vorgehen? Oder ist davon insgesamt eher abzuraten, weil es vielleicht keine hohe Siegeswahrscheinlichkeit gibt, oder sich wegen den Kosten nicht lohnt?

Sie können schlicht den Abbuchungen widersprechen. Wegen der geringen Summe, rate ich derzeit von einem Verfahren ab. Ich gehe davon aus, dass die Gegenseite die Abbuchungen auch unterlassen wird, wenn diese jedes Mal die Stornogebühren tragen müssen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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