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Einbürgerung unter Hinnahme von Mehrstaatlichkeit

| 08.02.2013 16:47 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Benjamin Pethö


Guten Tag,

Ich besitze eine Niederlassungserlaubnis und erfülle ich alle Einbürgerungsvoraussetzungen. Ich will mich Einbürgerung lassen aber da ich meine bisherige Staatsbürgerschaft nicht aufgeben will beziehungsweise aufgeben kann brauche ich ihre Hilfe.

Bei der Aufgabe von meiner aktuellen Staatsbürgerschaft würden mir erhebliche Nachteile wie wirtschaftlicher, vermögensrechtlicher, Rentenansprüche oder Rentenanwartschaften entstehen, die über den Verlust der staatsbürgerlichen Rechte hinausgehen.

In meiner Heimat besitze ich zwei Grundstücke die mehr als meines Jahrs brutto wert sind und die bei der Aufgabe meiner aktuelle Staatsbürgerschaft verlieren kann. Auch wenn ich mein aktuelle Staatsbürgerschaft aufgebe und die deutsche Staatsbürgerschaft bekomme muss ich, wenn ich mein alte Heimat besuche, als Deutscher Visum beantragen das auch mühe und Geld kostet. Da meine altern schon alt sind (73 und 60 Jahre) die ich jedes Jahr ca. 2-mal besuche, macht die aktuelle Staatsbürgerschaft Aufgabe noch schwierige.

Ich habe zwei Fragen:

1)- Kann ich auf dem Weg zur Einbürgerung in den deutschen Staatsverband eine Beibehaltungsgenehmigung für meine aktuelle Staatsbürgerschaft auf der Grundlage des (§ 12 Abs. 1 S. 2 Nr. 5 StAG) erhalten?

2)- Was ist effiziente für mich? Der Einbürgerungsantrag mit dem Antrag auf Hinnahme der Mehrstaatigkeit beantrage, oder zuerst der Einbürgerungsantrag mit der Aufgabe von meiner aktuellen Staatsbürgerschaft beantrage um die Einbürgerungszusicherung zu bekommen und dann mit der Hinnahme der Mehrstaatigkeit zu versuchen.

Vielen Dank

Sehr geehrter Rechtssuchender,

zunächst erstmal vielen Dank für Ihre Fragen, die ich wie folgt beantworten werde.

Wie Sie schon richtig recherchiert haben, eröffnet § 12 Absatz 1 S. 2 Nr. 5 StAG die Möglichkeit einer Einbürgerung unter Hinnahme von Mehrstaatigkeit, wenn dem Ausländer erhebliche Nachteile drohen.

Das Gesetz benennt beispielhaft Nachteile wirtschaftlicher und vermögensrechtlicher Art. Wichtig ist, dass nach der Intention des Gesetzes die Nachteile auch wirklich "Erheblich" sein müssen, was nach dem Willen des Gesetzgebers bedeutet, dass sie "deutlich über das normale Maß hinausgehen".

Ihren Angaben folgend würde der Verlust Ihrer derzeitigen Staatsangehörigkeit die Schwelle zur Erheblichkeit erreichen. Insbesondere werden der Verlust von Rentenansprüchen oder-anwartschaften als Beispiele erheblicher Nachteile ausdrücklich anerkannt.

Wichtig ist für den Einbürgerungsantrag, dass sie die dargestellten Nachteile durch Vorlage Ihrer kompletten Unterlagen nachweisen.

Eine Verzögerungstatktik würde ich Ihnen keinesfalls empfehlen, sondern mit dem Einbürgerungsantrag die Hinnahme der Mehrstaatigkeit beantragen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und stehe Ihnen gerne zur Verfügung, soweit sich in der Korrespondenz mit der Einbüregrungsbehörde weitere Fragen ergeben sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Pethö

Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2013 | 23:39

Sehr geehrte Herr Rechtsanwalt Pethö,

ich danke ihnen sehr für ihre schnelle Antwort.

Wenn ich nicht bereit, meine bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben, muss ich die Gründen nennen und auf einem Zusatzblatt mit meinem Einbürgerungsantrag befestigen.

Meine Frage wäre ob Sie meine Zusatzblatt gucken und dem mit rechtlichen schreiben verstärken. Wenn ja, kann ich die per E-Mail zu ihnen schicken und wie viel wird das kosten?

Mit Freundlichen Grüßen,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.02.2013 | 15:36

Sehr geehrter Rechtssuchender,

ich habe Ihnen eine Email geschickt.

Mi freundlichen Grüßen

Pethö
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 08.02.2013 | 23:42

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