Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einbuergerung nach der langen Auslandsreise (Daueraufenthaltsg. §9)

| 27.05.2016 21:35 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Ariane Hansen


Zusammenfassung: Erlöschen der Niederlassungserlaubnis nach § 51 Aufenthaltsgesetz und Einbürgerung bei Verheiratetsein mit einem Deutschen Staatsangehörigen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Besitze Aufenthaltstitel §9. Verheiratet mit einemDeutschen. Habe in Deutschland in Jahren 1996-1998 und dann 2000-2011 durchgehend gelebt und gearbeitet. Nach einer 4 jaehrigen Auslandsreise nach USA bin wieder seit 6 Monaten in Deutschland anwesend (trotz meiner Befuerchtungen mein Visum waere erloescht, hatte ich keine Probleme an der deutschen Grenze) und angemeldet. Jetzt plane ich mich abzumelden und fuer 3 Monate ins Ausland (nicht EU) zu fahren. Nach 3 Monate, wenn ich zurueck bin, beabsichtige ich deutsche Staatsangehoerigkeit zu beantragen. Frage:

1. Kann ich nach meiiner jetzigen Rueckkehr an der Grenze Probleme bekommen?
2. Kann mir in Zukunft der o.g. Aufenthaltstitel wegen der langen Abwesenheit (in Vergangenheit) aus Deutschland entzogen werden?
3. wenn ich meine bestehende Aufehnthaltstitel behalte, mach das bei der Einbuergerung den Vorgang leichter (Sprachkurs, Fristen ect)?

Danke fuer Ihre Hilfe.
Mit freundliche Gruessen

Ana Asat

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie an der Grenze keine Probleme bekommen, da Sie zuvor auch keine Probleme bekommen hatten und im Besitz einer Niederlassungserlaubnis sind.
2. Hier ist § 51 Abs. 2 Satz 2 AufenthG einschlägig. Sie sind mit einem Deutschen verheiratet. Wenn kein Ausweisungsgrund besteht, was ich annehme, erlischt die Niederlassungserlaubnis nicht.
3. Für die Stellung eines Einbürgerungsantrages sehe ich keine Probleme, da sie seit mehr als 3 Jahrn verheiratet sind.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2016 | 22:49

Sehr geehrte Frau Hansen,

vielen Dank fuer die Antwort. Jedoch muss ich nachfragen: warum koennten mir an der Grenze probleme entstehen (Ihre Anwort Nr.1), wenn meine Aufenthaltsgenehmigung nicht erlischt? (Antwort 2). Desweiteren meine 3 Frage lautete, ob meine jetzige Aufehnthaktstitel, die, wie Sie antworten, nicht erlischt, den Vorgang der Einbuergerung leichter macht in dem ich z.B. neinen Sprachkurs nicht erneut machen muss ect.

Fuer mehr informativer Antwort wuerde ich mich freuen.
Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2016 | 23:02

Zu 1. Mir ist bei der Formulierung ein Versehen unterlaufen. Ich gehe davon aus, dass Sie an der Grenze keine Probleme bekommen.

Zu 3. Wenn Sie bereits einen Sprachkurs gemacht haben, erlischt dieser nicht. Sie müssen ihn nich neu machen, selbst wenn die NL-erlaubnis erlöschen würde.

Ich hoffen, Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ariane Hansen
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 27.05.2016 | 23:07

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen