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Einbürgerung nach acht Jahre Aufenthalt, mit einigen 'aber'

| 06.06.2020 20:29 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

seit Anfang 2012 wohne ich in Deutschland. In den ersten 4 Jahren habe ich promoviert, danach gearbeitet, jedoch weniger als fünf Jahre. Zurzeit bin ich verheiratet, arbeite nicht und beziehe keine soziale Hilfe. Ich bin nur seit einem Jahr im Besitz eines Ehegattenvisums, davor hatte ich erstmal Studentenvisum und später eine Blaue Karte, die letzte aber nicht lange genug, um eine Niederlassungserlaubnis beantragen zu können.

Folgende Liste von Voraussetzungen habe ich bei den zuständigen Ausländerbehörden gefunden:

• Sie bekennen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland.
• Sie haben seit mindestens 8 Jahren einen rechtmäßigen und gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland.
• Sie sind im Besitz einer Niederlassungserlaubnis oder Freizügigkeitsbescheinigung (in bestimmten Fällen genügt auch eine Aufenthaltserlaubnis).
• Sie beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift (Niveau „B1").
• Sie haben Grundkenntnisse über die Demokratie und die deutsche Gesellschaft (Einbürgerungstest bestanden).
• Sie sind bereit, Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben.
• Sie und Ihre Familienangehörigen bestreiten Ihren Lebensunterhalt ohne die Inanspruchnahme von öffentlichen Fürsorgemitteln (Arbeitslosengeld 2 oder Leistungen der Grundsicherung).
• Sie sind nicht vorbestraft.

... die ich alle auf dem ersten Blick erfülle. Aber:
1. Ich finanziere mich momentan nicht selbst, sondern mich finanziert mein Ehemann. Zählt das auch?
2. Wird meine Promotion vollständig mitgerechnet oder nur die Hälfte, analog zu einer Studienaufenthalt?
3. Zählt es als "bestimmter Fall", dass ich momentan keine Niederlassungserlaubnis habe?

Ich könnte theoretisch weitere zwei Jahre abwarten, und mich als Ehegatte einbürgern zu lassen. Allerdings, nach so vielen Jahren wünscht man sich etwas Sicherheit und Stabilität und eine Bindung zu dem Land , in dem man wohnt.

Viele Grüße

Eingrenzung vom Fragesteller
06.06.2020 | 20:31
06.06.2020 | 20:54

Antwort

von


(416)
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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Ja, das Einkommen ihres Ehemannes wird auch berücksichtigt. Wenn er für beide ausreichend verdient, das ist vollkommen ausreichend.

2. Ja diese Zeiten werden nunmehr anerkannt.

3. Es ist völlig unerheblich, ob Sie eine Niederlassungserlaubnis haben. Mit einem Aufenthalt zum Zwecke der Familienzusammenführung haben Sie diese Voraussetzung schon erfüllt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Bewertung des Fragestellers 13.06.2020 | 15:27

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Hallo,
ich fand die Antwort sehr hilfsreich. Ich musste allerdings bei den Punkten 2 und 3 etwa nachdenken, ob ich sie richtig verstehe. Die Antwort ist dem Preis völlig angemessen.

Danke!
VG

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 13.06.2020
4,4/5,0

Hallo,
ich fand die Antwort sehr hilfsreich. Ich musste allerdings bei den Punkten 2 und 3 etwa nachdenken, ob ich sie richtig verstehe. Die Antwort ist dem Preis völlig angemessen.

Danke!
VG


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Familienrecht, Fachanwalt Migrationsrecht