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Einbürgerung mit Vorstrafen

21.01.2021 12:03 |
Preis: 31,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich einbürgern lassen, jedoch habe ich folgende Vorstrafen:


1. Betrug
Rechtskräftig seit 17.01.2015
Datum der Tat 12.05.2014
Strafe: 20 Tagessätze

2. Steuerhinterziehung
Rechtskräftig seit 01.07.2015
Datum der Tat 00.12.2014 ( 00 ist kein Fehler! genau so steht es im Fürhungszeugnis
Strafe 70 Tagessätze

3. Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt
Rechtskräftig seit 13.12.2016
Datum der Tat 25.09.2015
Strafe 100 Tagessätze

4. Betrug
Rechtskräftig seit 13.01.2017
Datum der Tat 03.07.2015
Strafe 70 Tagessätze

Gehe ich richtig in der Annahme wenn ich statt der 100 Tages bei "3. Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt" bei 90 Tagessätzen gewesen, hätte ich jetzt ein sauberen Bundeszentralregisterauszug für die Einbürgerung?
Dadurch bleiben alle bis zum 13.12.2026 im Bundeszentralregister.

Kann ich bereits jetzt einen Antrag auf Einbürgerung mit Erfolgsaussicht stellen?
Da durch die Hemmnis der längsten Löschungsfrist; 100 Tagessätze, die anderen Vorstrafen ja stehen bleiben, habe ich unsicherheit darüber ob diese mir dann auch vorgehalten werden.
Wie wird die Überschreitung von 10 Tagessätzen im Zusammenspiel mit den anderen sichtbaren aber theoretisch Tilgungsreifen Vorstrafen bei der Betrachtung des Ermessensspielraumes.

zu meiner Lebenssituation:
Verheiratet mit EU Bürgerin,
zur Zeit in Weiterbildung und kein eigenes Einkommen / Hausmann
2 Kinder

21.01.2021 | 17:09

Antwort

von


(690)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Unter 90 Tagessätzen sind es 5 Jahre, ab da eben 10 Jahre, sodass die 100 Tagessätze noch nicht getilgt sind, was auch die Auswirkung auf die anderen Taten hat, wie Sie selber schreiben.

Daher würde sich jetzt kein Antrag auf Einbürgerung lohnen. Ich würde aus meiner Erfahrung besser bis raten, zu warten, bis alles getilgt ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

ANTWORT VON

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