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Einbürgerung Pflegekind


26.06.2007 09:30 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht



Ich bin deutsche Staatsangehörige und habe ein 4 1/2 jähriges ausländisches Pflegekind, das seit Juni 2003 mit Hauptwohnsitz in Deutschland gemeldet ist. Gilt dieses Kind als Mitglied meiner Familie und kann ich deshalb schon jetzt die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen? (Ich besitze die Vormundschaft)
Gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ein Einbürgerung sieht das Staatsangehörigkeitsgesetz zunächst für die "Annahme" - also der Adoption - des Kindes vor.

Eine nach deutschen Recht wirksame Annahme als Kind durch einen Duetschen liegt vor, wenn ein deutsches Vormundschaftsgericht die Annahme als Kind durch Beschluss ausgesprochen hat.

Voraussetzung für den Erwerb der Staatsangehörigkeit ist, dass das Kind in dem Zeitpunkt, in dem der Annahmenantrag beim Vormundschaftsgericht eingegangen ist, das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Ausländische Adopotionen können nach dem Adoptionsgesetz anerkannt werden. In der Regel muss sie einer deutschen Volladaption vergleichbar sein.

Bei Staatenlosen kann nach 5 Jahren eine Einbürgerung erfolgen.

Ein Anspruch auf Einbürgerung kann nach 8 Jahren erworben werden.

Eine Ermessenseinbürgerung bei einem Pflegekind kann bereits früher erfolgen. Je länger das Kind hier ist, desto besser sind die Chancen. Ab 6 Jahren in Deutschland spricht viel für den erfolgreichen Ausgang eines Einbürgerungsantrages.

Eine erleichterte Einbürgerung ist möglich, wenn auch die Eltern Deutsche sind oder werden können, dann könnte das Kind mit der Familie eingebürbert werden.

Ich hoffe damit Ihre Frage beantwortet zu haben.



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