Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.704
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einbürgerung (Jobwechsel)

| 29.08.2018 11:03 |
Preis: 50,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Einbürgerung und Verfahrensdauer; Hauptwohnsitz im Ausland oder in Deutschland sowieso Wechsel der Arbeitstätigkeit/Arbeitgebers

Sehr geehrte Damen und Herren,


vor zwei Monaten habe ich in Köln einen Antrag auf Einbürgerung gestellt. Ich möchte gerne wissen, ob ich in dieser Situation meinen Job wechseln kann. Kann ich eigentlich im Ausland arbeiten, bevor ich die Einbürgerungszusicherung bekomme?

Wie lange dauert das Einbürgerungsverfahren in Köln?


Mit freundlichen Grüßen,

A. A.


Einsatz editiert am 30.08.2018 21:39:37
30.08.2018 | 22:12

Antwort

von


(1247)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Arbeitstätigkeit zu wechseln geht an sich, aber wichtig ist, dass Sie fortwährend Ihren Lebensunterhalt dadurch sichern können (also wie bisher bei Antragstellung) und das auch noch im Zeitpunkt der Entscheidung über den Einbürgerungsantrag und danach können, wobei Letzteres im Rahmen einer Prognoseentscheidung entschieden wird.
Das sollte auf jeden Fall der Einbürgerungsbehörde angezeigt werden, wie auch sonst jeder relevante Umstand – solange das Einbürgerungsverfahren läuft.

Den Job im Ausland aufzunehmen kann aber problematisch sein, weil Sie Ihren Lebensmittelpunkt im Zeitpunkt der Entscheidung über die Einbürgerung und eine gewisse Zeit danach noch in Deutschland haben müssen, normalerweise schon ein bis zwei Jahre.
Mit der Einbürgerungszusicherung hat das an sich nichts zu tun. Das ist unabhängig davon.

Länger als drei Monate sollte das Verfahren jedenfalls nicht dauern, da dann schon in aller Regel Untätigkeitsklage erhoben werden könnte. Sicher ist das jedoch leider nicht.
Wenn insbesondere ein Arbeitgeberwechsel geplant ist beziehungsweise stattfinden soll, kann leider dadurch durchaus das Verfahren sich in die Länge ziehen, weil dann neu beziehungsweise anders geprüft werden müsste, siehe oben.

Vor diesem Hintergrund ist ein Jobwechsel nicht unbedingt schädlich, kann aber wie gesagt eine neue Prüfung veranlassen, was zu bedenken ist. Ein Hauptwohnsitz im Ausland ist jedenfalls nicht möglich, soweit das noch besteht, wenn über den Eintrag entschieden wird, auch für die Zeit danach. Da muss man schon länger warten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2018 | 22:38

Sehr geehrter Anwalt,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich möchte meine Frage genauer formulieren. Ist es problematisch, wenn ich in Belgien arbeite und in Köln wohne?


Mit freundlichen Grüßen,

A. A.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.08.2018 | 09:21

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Unter Umständen ist das problematisch - in Bezug auf den Hauptwohnsitz, es sei denn Sie kehren abends wieder nach Köln zurück.

Ich würde es auf jeden Fall schon jetzt der Einbürgerungsbehörde melden und das besprechen, da Sie insoweit auch eine Mitwirkungsverpflichtung haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
Bewertung des Fragestellers 31.08.2018 | 09:26

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Daniel Hesterberg »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 31.08.2018
4/5,0

ANTWORT VON

(1247)

Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Baurecht, Verwaltungsrecht, Ausländerrecht