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Einbuergerung Frage

| 23.08.2010 16:03 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Hallo ,

lebe in Deutschland seit 1999, verheiratet mit Deutscher Frau ,1 Kind 7J.
habe einen Antrag 2007 gestellt,dieser wurde vom Landratsamt nicht weiter bearbeitet, weil ich zu diesem Zeitpunkt Arbeitslos war .

Anfang 2008 , habe ich mich entschieden in Ausland eine passende Arbeitstelle fuer meine Taetigkeiten zu suchen ( Sprachmittlerische Dienstleistungen und Reiseleitung) um von der Arbeitslosigkeit raus zu kommen und so wieder mein Lebenunterhalt fuer mich und meine Familie selbstaendig sichern zu koennen .
nun jetzt , die Behoerden ( Landratsamt) haben mir mitgeteilt : weil ich mich ausserhalb des Bundesgebiets aufhalte , liegen die Einbuergerungvoraussetzung derzeit nicht vor .Die weitere Bearbeitung Ihres Antrages wird deshalb zurueckgestellt, bis Sie sich wieder dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und Sie in der Lage sind , Ihren Lebensunterhalt dauerhaft selbst zu sichern .

Ich bin nur verpflichtet zurzeit in Ausland zu sein um fuer meine Familie zu sorgen und nicht wegen Urlaub oder das Leben unter Sonne zu geniessen .
Kann sogar nachweisen das ich jeder Monat Geld aus den Ausland nach Deutschland schicke und auch meine Familie oefter bei mir waren .

Gibt es Ausnahmen in solchen Fall oder nicht ?, habe ich Anspruch oder vielleicht nicht ?
hab den Ganze Gesetzbuch durchgelesen und immer wieder finde ich Ausnahmen .
Einbuergerungstest : bestaeden : 33 Punkte .

Eingrenzung vom Fragesteller
23.08.2010 | 18:07
23.08.2010 | 18:59

Antwort

von


(416)
Kurfürstendamm 167-168
10707 Berlin
Tel: 030 577 057 75
Web: http://www.kanzlei-grueneberg.de
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Sehr geehrter Fragesteller:

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte anhand des geschilderten Sachverhaltes im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten:

Eine Ausnahme von der Regel, dass beim Antragstellung der Ausländer seinen rechtmäßig gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben muss, ist mir nur für sog. frühere Deutschen (§ 13 StAG) bekannt. Dies ist aber auf Ihren Fall nicht anwendbar.

Dies bedeutet, dass Sie den Antrag erst nach Wiedereinreise werden stellen können.

Ich gehe davon aus, Sie haben die Einbürgerung nach § 9 StAG beantragt.

Auch der Aufenthalt im Ausland kann bezüglich der Wartefrist (3 Jahren) problematisch sein. § 12b StAG regelt, wie längere (mehr als 6 Monate) Abwesenheitszeiten angerechnet werden. Voraussetzung für einen einbürgerungsrechtlich unschädlichen Auslandsaufenthalt von mehr als sechs Monaten ist, dass die örtlich zuständige Ausländerbehörde eine längere Frist für die Wiedereinreise bestimmt hat und der Bewerber innerhalb dieser Frist auch tatsächlich eingereist ist.
Aber in den Fällen, in denen nach § 51 AufenthG: Beendigung der Rechtmäßigkeit des Aufenthalts; Fortgeltung von Beschränkungen eine Niederlassungserlaubnis durch längerfristigen Auslandsaufenthalt nicht erlischt (bei Ihnen käme hierzu eine Niederlassungserlaubnis nach § 28 AufenthG: Familiennachzug zu Deutschen in Frage; ob dies bei Ihnen vorliegt, erwähnen Sie leider nicht im Sachverhalt), wird der gewöhnliche Aufenthalt auch ohne Bestimmung einer Wiedereinreisefrist nicht unterbrochen, mit der Folge, dass eine Einbürgerung nach dem Einreisen ohnen Weiteres möglich wäre (selbstverständlich müssen Sie auch die übrigen Voraussetzungen erfüllen).
Sonst wären nach einer Unterbrechung des Aufenthalts frühere Aufenthalte im Inland bis zu zwei Dritteln der geforderten Aufenthaltsdauer anzurechnen.

Ich bedaure, Ihnen kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.
Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 23.08.2010 | 19:23

Hallo ,

hab auch bereit den Bescheinigung ( § 51 AufenthG: Beendigung der Rechtmäßigkeit des Aufenthalts; Fortgeltung von Beschränkungen ) von Auslaenderamt schoen am 17.02.2009 bekommen .

Bin ueber 8 Jahre in Deutschland besser gesagt von 09.1999 bis 02.2008

von 2008 bis Heute arbeite ich in Ausland und immer wieder nach Deutschland . nicht abgemeldet aus Deutschland .

Einbürgerung nach § 9 StAG und auch § 10 StAG .

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.08.2010 | 21:16

Sehr geehrter Fragesteller,

nach der zusätzlichen Informationen sehe ich durchaus Chancen, den Einbürgerungsanspruch durchzusetzen, denn mE ist in Ihrem Fall einen gewöhnlichen Aufenthalt in D denkbar.

Ich bitte Sie, falls Sie meine Hilfe dazu in Anspruch nehmen möchten, mich per E-Mail zu kontaktieren unter info@kanzlei-am-alexanderplatz.de

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 08.10.2010 | 19:55

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