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Einbehaltung der Kaution wegen nicht akzeptierter Kündigung

18.01.2006 23:19 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


14:22
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Datum März 2005 hatte ich mein damaliges Mietverhältnis gekündigt. Dieses wurde, laut Aussage meines ehemaligen Vermieters, fälschlicher Weise von ihm abgelehnt.
Trotz mehrmaliger schriftlicher Nachfrage bezog er hierzu keine Stellung.
Aus diesem Grunde habe ich die Räumlichkeiten per 31.07.05 ohne weitere Hinweise verlassen und auch die Mietzahlungen eingestellt.
Mitte September erhielt ich eine Mahnung über den ausstehenden Mietzins. Diesen verweigerte ich schriftlich mit dem Hinweis auf mein Kündigungsschreiben und endgültiger Schlüsselübergabe.
Anfang Oktober meldete er sich bei mir telefonisch mit der Aussage das alles ein Missverständnis gewesen sei und die Übergabe sofort stattfinden könnte. Diese erfolgte noch in der gleichen Woche.
Bei der mir jetzt vorliegenden Kautionsabrechnung brachte er die Monate August und September in Abzug.

Kann mir der ehemalige Vermieter die verschleppte Schlüsselübergabe in Abzug bringen?
Wie sollte man weiter vorgehen?


Vielen Dank vorab
18.01.2006 | 23:43

Antwort

von


(141)
Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: http://www.glatzel-partner.com
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

in Ihrem Fall kommt es darauf an, ob Sie beweisen können, dass sie fristgemäß im März gekündigt haben. Ihre Beweis-und Darlegungslast hätten Sie erfüllt, wenn Sie die Kündignung dem Vermieter per Einschschreiben mit Rückschein zugesandt haben. Unproblematisch wäre es auch, wenn Ihr Vermieter unter Anwesenheit von Zeugen oder schriftlich, den Zugang der Kündigung bestätigt hätte. Sollten Sie also beweisen können, die Kündigung im März abgeschickt zu haben, haben Sie auch einen Anspruch auf Rückzahlung der einbehaltenen Kaution. In diesem Fall müssten Sie Ihren Vermieter aufforden, die Kaution zurückzuzahlen.

Sollten Sie allerdings nicht beweisen können, dass Sie tatsächlich bereits im März eine Kündigung Ihrem Vermieter zugeschickt haben, dann werden Sie Schwierigkeiten haben, im Streitfall, Ihre Schilderungen beweisen zu können. In einem solchen Fall könnte Ihr Vermieter erfolgreich die Kaution einbehalten. Insgesamt kommt es also darauf an, ob Sie beweisen können, dass Sie im März unter Einhaltung der dreimonatigen Kündigungsfrist das Mietverhältnis gekündigt haben.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2006 | 21:26

Die Beweispflicht kann ich erfüllen, da mir die schriftliche Ablehnung meines Kündigungsschreibens vorliegt. Hier sehe ich persönlich keine weiteren Probleme auf mich zu kommen.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe spielt es keine Rolle wann die endgültige Schlüssel bzw. Wohnungsübergabe erfolgt ist, sondern allein das Datum des Kündigungsschreibens ist ausschlaggebend. Ist das so korrekt?

Im übrigen bedanke ich mich für Ihre kurzfristige Beantwortung. Eine positive Bewertung ist Ihnen meinerseits sicher.

Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.01.2006 | 14:22

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, wichtig ist der Zugang des Kündigungsschreibens. Da -soweit ich Ihren Sachverhalt verstanden habe, Ihr Vermieter die Kündigung auch nicht akzetiert hat, kommt es auf die Schlüsselübergabe nicht an. Diese hätte er auch nicht akzeptiert, da er "fälschlicherweise" nicht von einer wirksamen Kündigung ausgegangen ist. Im Übrigen bewirkt der Zugang einer wirksamen fristgemäßen Kündigung, dass das Vertragsverhältnis für die Zukunft beendet wird und das kraft Gesetz.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de

ANTWORT VON

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