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Einbehalt der Kaution

26.02.2021 15:24 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo, Ich bin Eigentümerin einer Wohnung, die mit Zeitmietvertrag für 8 Monate über City-Wohnen möbliert 2018 vermietet wurde. Die Mieterin hat den Laminatboden, den Fensteflügel, die Fensterlaibung und eine zur Wohnung gehörende Tonfigur beschädigt und die Schäden teilweise zugegeben. Ich habe der Mieterin mitgeteilt, dass die Restkaution (laut Mietvertrag wurde vereinbart die Stromkosten, Endreinigungskosten bei Mietende von der Kaution abzuziehen) in Höhe von 297 Euro für die Schäden aufgerechnet und einbehalten wird und ihr die Rechnung des neue verlegten Laminatbodens per Email gesendet. Wir haben alles per Email abgewickelt. Es wurde kein schriftliches Übergabeprotokoll erstellt sondern nur mündliches. Das geschah am Tag der Wohnungsübergabe mit der Mieterin und meiner Mutter, wobei auch über die Schäden gesprochen wurde. Auch schriftlich im Verlauf der Emails, teilte mir die Mieterin mit, dass sie die Beschädigungen teilweise einräumt. Die Mieterin hat jetzt einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der mich aufgefordert hat Belege einzureichen und mir eine Frist gesetzt die komplette Kaution zurückzuzahlen. Ich habe daraufhin den Sachverhalt ausführlich erklärt. Jetzt habe ich eine neue Mahnung per Email vom Rechtsanwalt erhalten mit gleichem Inhalt und einer Rechung seiner Kosten mit Fristsetzung zur Zahlung bis 5.3., da ich mich angeblich in Verzug befinde. Was muss ich dem Anwalt der Mieterin vorlegen, damit die Aufrechnung der Restkaution akzeptiert wird? Sind Emails rechtsgültig? Ist ein mündliches Übergabeprotokoll rechtsgültig? Was raten Sie mir, wenn der Anwalt meine Aufrechnung der Kaution nicht akzeptiert? Ist es ratsam dem Anwalt mitzuteilen, dass ich bis Oktober 2021 im Ausland arbeite? Oder begünstigt das evtl. den Anwalt der Mieterin einen Mahnbescheid gegen mich zu beantragen, da ich mit Sicherheit nicht fristgerecht reagieren kann? Vielen Dank. Mit freundlichen Grüssen.
26.02.2021 | 16:00

Antwort

von


(676)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Jetzt habe ich eine neue Mahnung per Email vom Rechtsanwalt erhalten mit gleichem Inhalt und einer Rechung seiner Kosten mit Fristsetzung zur Zahlung bis 5.3., da ich mich angeblich in Verzug befinde.

Das ist richtig, wenn Sie auf das erste Schreiben nicht reagiert haben und der Anspruch berechtigt ist, befinden Sie sich im Verzug. Aber das ist auch das Entscheidende: nur wenn der Anspruch berechtigt war.

Was muss ich dem Anwalt der Mieterin vorlegen, damit die Aufrechnung der Restkaution akzeptiert wird?

Alle Quittungen und Fotos, aus denen sich Ihr Anspruch ergibt.


Sind Emails rechtsgültig?

Ja und als Beweismittel zugelassen.

Ist ein mündliches Übergabeprotokoll rechtsgültig?
Hier ist vielmehr das Problem, dass gewisse Aussagen sich eben nicht beweise lassen. Das kann für Sie gut sein, aber auch negativ, je nachdem, was bewiesen werden soll.


Was raten Sie mir, wenn der Anwalt meine Aufrechnung der Kaution nicht akzeptiert? Ist es ratsam dem Anwalt mitzuteilen, dass ich bis Oktober 2021 im Ausland arbeite? Oder begünstigt das evtl. den Anwalt der Mieterin einen Mahnbescheid gegen mich zu beantragen, da ich mit Sicherheit nicht fristgerecht reagieren kann?

Genau, das wäre nicht schlau. Beachten Sie jedoch, dass der Anwalt Sie nicht mehr mahnen muss und gleich klagen kann oder einen Mahnbescheid erlassen. Wenn Sie im Ausland arbeiten, müssen Sie einen Bevollmächtigten haben, der den Postkasten checkt.


Ich rate eher zur Einschaltung eines Anwaltes, um einer Klage zu entgehen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

ANTWORT VON

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