Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Einbauküche vom Vormieter/Garantiebedingungen


09.07.2005 12:32 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich haben die Einbauküche vom Vormieter gekauft, Kaufpreis zahlbar bis 15.8.2005. Ein schriftlicher Kaufvertrag wurde geschlossen.

Da die Garantiezeit der Küche und der der Geräte noch 2 Jahre andauert, können wir bei Auftreten von Mängeln doch nur die Rechnung und den Kaufvertrag der damals verkaufenden Firma vorlegen oder sind noch andere Dokumente erforderlich?

Die Garantiezeit vom Vormieter bzgl. der Küche und der Geräte überträgt sich doch automatisch auf uns neue Käufer, sehe ich das korrekt?

Bisher hat uns der Vormieter nur eine Kopie der Rechnung gegeben, sollen wir uns besser die Originalrechnung bei Bezahlung des Kaufpreises übergeben lassen?
Vielen dank für Ihre Informationen.
09.07.2005 | 12:52

Antwort

von


38 Bewertungen
August-Bebel-Straße 29
63225 Langen
Tel: 06103 - 2707599
Web: kanzlei-sachse.de
E-Mail:
Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,
Ihre beiden Fragen kann ich mit einem uneingeschränkten Ja beantworten:

Ja, der Anspruch geht mit dem Kauf auf Sie über und Ja, Sie sollten Sich die Originalrechnung mitgeben lassen.

Bitte klären Sie aber noch im Rahmen der Kaufverhandlungen, ob es sich wirklich um eine Garantie oder nicht lediglich um die gesetzliche Gewährleistung handelt. Ob der Garantiegerber der Verkäufer oder der Hersteller ist und ob nicht ein außergewöhnlicher Fall vorliegen sollte, in welchem die Garantieerklärung ausdrücklich auf die Person des Käufers beschränkt wurde (ist bei solchen Verbrauchergeschäften nicht üblich). Weiterhin sollte geprüft werden, ob sich die Garantie nur auf die kaufvertraglichen Elemente oder auch auf den Werkvertrag des Einbaus bezieht.

Es kann auch nichts schaden, die AGB des Küchenverkäufers zu lesen, ob dort ggf. zur Garantie etwas gesondert geregelt ist.

Ich hoffe, Ihre Antwort hierdurch bestätigt zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
RA Fabian Sachse


Nachfrage vom Fragesteller 09.07.2005 | 13:01

Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Worin besteht denn bei einem solchen Vertrag der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung?
Vielen Dank und ein schönes Wochenende noch!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.07.2005 | 13:08

Das gesetliche Gewährleistungsrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB geregelt. Es beinhaltet die Pflicht des Verkäufers, für Mängel der verkauften Ware einzustehen, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Im Kaufrecht sind die Gewährleistungsansprüche vor allem Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung und Schadensersatz. Im Werkvertragsrecht zusätzlich noch die Selbstvornahme.

Eine Garntie ist ein selbständiges Schuldversprechen, wonach der Verkäufer zusichert, für eine bestimmte Eigenschaft einer Sache unbedingt einstehen zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Fabian Sachse

ANTWORT VON

38 Bewertungen

August-Bebel-Straße 29
63225 Langen
Tel: 06103 - 2707599
Web: kanzlei-sachse.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER