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Einbauküche in Mietsreihenhaus


25.08.2006 14:14 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann und ich würden gerne ein Reihenmittelhaus mieten. Die urpsrünglichen Eigentümer haben das Haus vor drei Jahren als Neubau erworben und jetzt verkauft. Der Käufer will das Haus nun vermieten. Die ursprünglichen Eigentümer haben in das Haus eine Einbauküche installiert und der jetzige Käufer hat diese mit dem Haus mitgekauft. Er verlangt jetzt von uns, wenn wir einziehen möchten, dass wir die Einbauküche dann in einem Betrag kaufen oder aber monatlich abstottern können, bis der Mietvertrag in fünf Jahren wieder ausläuft. Er möchte für die Küche 1500 € haben, der Wert liegt meiner Schätzung nach bei ca. 3000 €. Müssen wir diese Küche kaufen oder gehört sie eigentlich zum Haus und der Vermieter darf dies von uns nicht verlangen?
Im Haus ist außerdem eine schöne Holztreppe, wie weit geht hier der normale Verschleiß? WEnn z.B. unserem Sohn ein Spielzeugauto aus der Hand fällt und die Treppe dadurch Schaden nimmt, müssen wir diese dann abschleifen o.ä. (selbiges auch auf Teppichböden, Türen?)? Der Vermieter möchte auch, dass wir keine Farbe auf Wände aufbringen, wir wissen, dass er das nicht verlangen kann, müssen wir beim Auszug dann weiß streichen? Ist eine Kündigungsfrist von 6 Monaten zulässig, die uns der Vermieter vorgeschlagen hat? Er hat auch gesagt, dass wir das Hausgeld von 15 € pro Monat für die Pflege der Anlage zahlen müssen (Anlage aus ca. 16 Reihenhäusern). Ist dies zulässig?
VIelen Dank für Ihre Hilfe!
Mit besten Gruessen
sabiene24de
Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:

1.)

Sofern die Küche tatsächlich fest eingebaut ist und nur mir erhelichen Beschädigungen ausgebaut werden kann, könnte sie dann als Bestandteil zum Haus gehören.

Dieses kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, da solch eine Küche einen ganz anderen Wert hätte.

Der Vermieter MUSS die Küche also nicht zur Verfügung stellen. Er kann dass Abkaufen verlangen.

Sie BRAUCHEN die Küche aber nicht abkaufen. Sie müsste dann ausgebaut und Sie selbst müssten eine Küche einbauen; fraglich ist, ob es dann zum Mietvertrag kommt.

2.)
Wenn etwas beschädigt wird, müssen Sie Ersatz leisten. Nur die normale Abnutzung (Laufen auf der Treppe - NICHT aber mit Pfennigabsätzen) wird mit dem Mietzins abgegolten.

3.)
Sie müssen nicht Weiß streichen, eine DEZENTE farbliche Gestaltung ist auch möglich.

4.)
Alles andere ist zulässig und vertraglich aushandelbar.


Probleme habe ich mit der Mietdauer von fünf Jahren. Hierzu sollte der gesamte Mietvertrag aber unbedingt geprüft werden, was so in diesem Forum nicht (auch nicht zu diesem Einsatz) möglich ist. Sollten Sie eine komplette Überprüfung wünschen, was aber weitere Kosten auslöst, faxen Sie mir den Vertrag einmal zu.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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