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Einbau eines bereits 1976 genehmigten WCs

17.11.2011 23:05 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

1976 wurde in einer Eigentumsanlage mit der allen zugänglichen Baugenehmigung einem Teileigentum ein WC genehmigt. Es wurde damals nicht installiert. Nun soll das WC eingebaut werden, weil das Teileigentum als zwei abgeschlossene Flächen genutzt wird, wie 1976 vorgesehen. Dafür muss ein Loch durch den Boden (Gemeinschaftseigentum?)gebohrt werden und in der darunterliegenden Tiefgarage müssen die Wasser - und die Abwasserrohr an das dort vorhandene System angeschlossen werden. Der Hausverwalter ist darüber rechtzeitig vor Wochen informiert worden. Er hat sich nicht gerührt. Als die Handwerker das WC anschließen wollten, stoppte der Verwalter die Bauarbeiten mit der Begründung, es müsse erst die Eigentümerversammlung den Durchbruch durch das Gemeinschaftseigentum genehmigen. Aus meiner Sicht ist das eine reine Schikane. In der Baugenehmigung ist dies so vorgesehen und das Teilgeigentum wäre ohne WC nicht funktionsfähig. Darf ich das WC aufgrund der bereits vorhandenen Baugenehmigung einbauen? Darüber hinaus haben sich nachfolgende Handwerkerarbeiten verschoben, so dass sich der Bezugstermin nicht mehr einhalten lässt. Wer kommt für den finanziellen Schaden auf?

Vielen Dank für eine Antwort.
18.11.2011 | 00:08

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal ist festzustellen, dass der Boden selbst als Gemeinschaftseigentum gilt und dementsprechend bei der Bohrung Gemeinschaftseigentum auch betroffen ist.

Für die Zulässigkeit kommt es darauf an, ob ein damaliger Beschluss existiert, der es ebenfalls erlaubt, auch Veränderungen im Gemeinschaftseigentum vorzunehmen, unabhängig von einer Baugenehmigung, die zwar auch notwendig ist, aber nicht die Erlaubnis verschafft, in Gemeinschaftseigentum einzugreifen.

Sie sagen, dass dies zu damaliger Zeit so stattgefunden hatte, sodass nunmehr auch der Verwalter nicht erneut abstimmen lassen kann, was damals bereits Gegenstand des Beschlusses war.

Die Kosten für eine eventuelle Bauverzögerung sind din diesem Fall vom Verwalter zu tragen.


ANTWORT VON

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