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Einbau eines Umbausets für ROTEX GSU Heizung ohne vorher zu fragen?

14.10.2015 12:34 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Guten Tag,

wir habe eine ROTEX GSU Solaris Gasheizung. Diese verlor im August diesen Jahres plötzlich Wasser. Wir riefen unseren Heizungsinstallateur an. Dieser stellte den Verlust des Wassers im Kessel fest. Bei einer ROTEX Heizung dieser Art musste unser Installateur jedoch den ROTEX Kundendienst hinzuziehen. Ein Außendienstmitarbeiter von ROTEX erschien und stellte fest, der Wärmetauscher defekt sei und ausgetauscht werden müsste. Das Ersatzteil bestellte der Herr per Eil-Auftrag für den kommenden Tag.
Am nächsten Tag standen wir wartend mit dem Herrn von ROTEX da, es kam nichts.
2 Tage später dann war es soweit, das Ersatzteil war angekommen, der Außendienstmitarbeiter kam um den Wärmetauscher einzubauen und hatte aber gleichzeitig noch ein UMBAUSET GSU25 für den Kesselkörper dabei ! Dieser müsse für unsere Anlage noch nachgerüstet werden !
Soweit so gut. Wir waren froh, de Anlage lief wieder. Alles prima.
Jetzt erhielten wir über unseren Installateur Betrieb weitergeleitet die Rechnung: 1.680,05 EURO!! Das eigentliche defekte Teil, der Wärmetauscher kostete 140,00 Euro.
Frage:
Müssen wir die Kosten für das UMBAUSET tragen?
Fällt dies nicht auf den Hersteller zurück?

Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sollten zunächst einmal nur den unstrittig beauftragten Wärmetauscher bezahlten. Wegen des "Umbausets" besteht nach Ihrer Schilderung in der Tat Klärungsbedarf.

Ein Zahlungsanspruch setzt zunächst einmal voraus, dass Sie den kostenpflichtigen Einbau dieses Umbausets in Auftrag gegeben haben. Über die dafür entstehenden Kosten und die Frage, wer diese zu tragen hat, wurde aber offenbar nicht gesprochen und damit also auch keine Einigung erzielt.

Sie sollten den Hersteller zunächst um Erläuterung bitten, aus welchen Gründen der Einbau dieses Umbausets erforderlich war und bezüglich dieser Kostenposition ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Je nachdem, wie die Antwort ausfällt, müsste dann weiter entschieden werden.

Wird Ihnen glaubhaft gemacht, dass dieser Austausch bzw. Einbau reparaturbedingt notwendig war, so werden Sie die Kosten wohl letztlich übernehmen müssen. Anderenfalls, sofern die Nachrüstung aus welchen Gründen auch immer, schon bei Installation hätte enthalten sein müssen, wären zumindest die zusätzlichen Installationskosten heraus zurechnen.

Eine abschliessende Beurteilung ist hier leider wegen der offenen Fragen nicht möglich.

Ich hoffe dennoch, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 14.10.2015 | 21:25

Guten Abend,

nochmal zum Verständnis:
wir gehen davon aus, dass der Einbau des Umbausets nicht reparaturbedingt gewesen ist.
Das Umbauset wird -laut Außendienstmitarbeiter- im Zuge der "Weiterentwicklung" von ROTEX für solche wie auch unsere Anlagen nachgerüstet- (so in etwa die Aussage).
Wir haben bereits einmal ein Nachrüstset für unsere Spülmaschine erhalten, zu Lasten des Herstellers...

Würden also dann wirklich nur die zusätzlichen Installationskosten wegfallen oder/ und auch die Kosten des Sets (mit immerhin 997,50 Euro. ?

Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2015 | 09:05

Wenn die Lieferung solcher Nachrüstungen nicht im ursprünglichen Kaufvertrag mit umfasst war, dann wären diese gesondert zu vergüten, sofern Sie einen entsprechenden Auftrag zum Einbau erteilt haben.

Da die erste Lieferung auf Kosten des Herstellers ging, sollten Sie aber versuchen, auch für die zweite Lieferung eine Kostenübernahme zu erwirken. Unter Umständen erreichen Sie so vergleichsweise zumindest eine anteilige Kostenübernahme. Sie können argumentieren, dass der Außendienstmitarbeiter nichts von Kosten für Sie gesagt hat und Sie aufgrund der Kostenübernahme für die Nanchrüstung im ersten Fall, auch im zweiten Fall von einer kostenlosen Nachrüstung ausgegangen sind.

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