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Einarbeitung des Nachfolgers - betrieblicher Grund, Urlaub zu verweigern?


22.06.2007 16:11 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Stefanie Helzel



Sehr geehrter Rechtsanwalt, ich habe fristgerecht zum 31.07. dieses Jahres gekündigt und habe somit Anspruch auf den vollen Jahresurlaub (24 Werktage). Meine Frage: Darf mein AG mir den Urlaub in Form von Freizeit verwehren, weil jemand eingearbeitet werden muss (bis 31.07.)? Ist das ein betrieblicher Grund? Ich hätte somit ein Jahr keinen Tag Urlaub, da ich beim neuen AG in den ersten 6 Monaten (ab 01.08.) keinen Anspruch habe.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

leider lässt sich Ihre Frage nicht pauschal und eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber den Urlaubswünschen nachzukommen. Er kann diesen Wünschen nur widersprechen, wenn dringende betriebliche Belange entgegenstehen. Diese sind dann anzunehmen, wenn die Gewährung des Urlaubs zu ERHEBLICHEN Beeinträchtigungen des Betriebsablaufs führen würden, bloße Störungen im betrieblichen Ablauf genügen dagegen wiederum nicht.

Die Einarbeitung eines neuen Arbeitnehmers kann dann als dringender betrieblicher Belang angesehen werden, wenn außer Ihnen keine weitere Person/Kollege zur Verfügung steht, den neuen Mitarbeiter anzulernen bzw. einzuweisen und der Arbeitgeber dann mit ERHEBLICHEN Störungen im betrieblichen Ablauf zu rechnen hätte. Sollte die Einarbeitung des Mitarbeiters jedoch auch anderweitig möglich sein, kann Ihnen der Arbeitgeber den gewünschten Urlaub nicht versagen.

Ich bedaure, Ihnen keine konkretere Auskunft geben zu können, hoffe jedoch, Ihnen zumindest eine erste Orientierung vermittelt zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Helzel
- Rechtsanwältin -

Ansbacher Str. 11b
91710 Gunzenhausen
Tel. 09831/8908-0
Fax 09831/8908-19
info@123kanzlei.net

Bitte beachten Sie, dass diese Antwort die von Ihnen geschilderten, wesentlichen Aspekte des Falles umfasst, jedoch weitere Tatsachen relevant sein können, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Diese Plattform ist lediglich geeignet, eine erste Einschätzung zu geben, kann jedoch die persönliche Beratung eines Anwalts vor Ort nicht ersetzen.
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