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Einarbeitung-Arbeitsunfall


11.05.2007 08:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrter Anwalt,

ich bin seit 01.05 als kfm. Mitarbeiterin beschäftigt und zur Einarbeitung im Lager eingesetzt. Dort wurden mir aber die Geräte nicht erklärt und ich durfte nur den ganzen Tag Pakete zukleben. Dabei habe ich mir die Hand im Postwagen eingeklemmt-da mir keiner erklärt hat,das man da auch eine Bremse reinmachen kann. Ich wollte meine Pakete hineingeben und in dem Moment hat wohl jemand den Wagen bewegt - was ich aber nicht beweisen kann- auf jeden Fall wurde mein Handgelenk dabei eingeklemmt. Ich habe darauf erstmal weitergearbeitet und wurde dann anschließend vom Teamleiter angeschrien, weil ich einen Stau in der Verpackungsmaschine verursacht habe, diese mir ebenfalls nicht erklärt wurde. darauf hin habe ich bei meiner Vorgesetzten eine Versetzung erbeten un wurde von Ihr in eine andre Abteilung zum packen geschickt- meine Verletzung sei ja nur eine Ausrede. Dort wurde ich dann wieder nicht eingearbeitet. was hat ein Bürojob im Kundenservice mit Pakete packen und Eintüten zu tun ?
nach Feierabend ging ich dann zum Arzt der Eine Quetschung und Fraktur des handegelenkes feststellte.
welche möglichkeiten habe ich rechtlich vorzugegen ?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt:

Zunächst sollten Sie Ihrem Arbeitgeber das Attest des Arztes vorlegen. Bei erneuten unberechtigten Vorwürfen, sollten Sie sich entsprechende Notizen für die eigenen Unterlagen machen und soweit vorhanden einen den Betriebsarzt unter Mitnahme des Attestes konsultieren.

Im Rahmen des Arbeitsverhältnisses obliegt dem Arbeitgeber in gewissen Schränken ein Direktionsrecht, wonach er seine Arbeitgeber auch für andere, als die vorgesehene Arbeit einteilen. Allerdings hat das Direktionsrecht auch seine Grenzen. So darf der Arbeitgeber den Arbeitsnehmer nicht auf einen unzumutbaren oder vertragswidrigen Arbeitsort oder Arbeitsplatz versetzen. Soweit es sich um eine kurze Einarbeitungszeit im Lager handelt, um die Abläufe hier kennen zu lernen und soweit dies für die kaufmännische Tätigkeit erforderlich ist, ist hiergegen sicher nichts einzuwenden.

Soweit aber eine komplette Einarbeitung im Lager mit einer anschließenden Tätigkeit dort vorgesehen ist, wird das Direktionsrecht sicherlich über Gebühr ausgelegt, wobei es in einem solchen Falle auch auf die Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag ankommt. Insoweit sollten Sie die Weisung im Lager zu arbeiten, nach Prüfung des Arbeitsvertrages, nicht ohne weiteres hinnehmen und sich an die Mitarbeitervertretung wenden, bzw. soweit eine solche nicht vorhanden ist, direkt an die Personlabteilung. Unter Hinweis auf Ihren Arbeitsvertrag sollten Sie dann um Zuweisung des vorgesehenen Arbeitsplatzes bitten.

Sie sollten bei Ihrer Vorgehensweise berücksichtigen, dass Sie sich wahrscheinlich noch in der Probezeit befinden.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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