Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ein- und Ausreise aus Deutschland mit Schulden.

| 9. März 2014 21:12 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Hallo.

Ich habe in Deutschland ca. 25.000Euro Schulden. Diese sind ueberwigend bei einer Bank(ein Kredit und ein Dispo) und bei einer Kreditkartenfirma. Dazu ein paar kleinere Betraege bei etwa einem Mobilfunkanbieter.

Nun lebe ich seit einem Jahr beruflich in den USA. Ich wuerde diesen Sommer gerne eine Woche nach DE um Verwandte zu besuchen. Nun weiss ich nicht wie weit die jeweiligen Verfahren oder sonstiges sind. Muss ich mir bei der Ein- bzw. Ausreise sorgen machen? Ich hyabe in mehreren Foren gelesen das wenn es sich um Schulden handelt es ein Zivilrechtliches Verfahren ist und ich mir somit keine sorgen bei der Passkontrolle machen muesste. Entspricht dies der Wahrheit? Oder koennte es sich sogar um eine Anzeige wegen Betruges oder aehnlichem handeln?

Ich habe noch einen Wohnsitz in Deutschland gemeldet(Haus meines Vaters, er lebt nach wie vor dort). Saemtliche Briefe per Einschreiben und sonstiges nahm er nicht an(bisher nur einer). Ist das eventuell ein Problem?

Vielen Dank fuer Ihre Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Ein- und Ausreisen können Sie selbstverständlich.
2. Ob strafrechtliche Ermittlungen gegen Ihre Person bestehen, vermag ich nicht zu sagen. Dies hängt davon ab, ob Sie einen Betrug, insbesondere Eingehungsbetrug begangen haben, weil Sie von Anfang vor hatten, die in Anspruch genommenen Leistungen nicht zu bezahlen.
Andererseits liegt kein strafrechtlich relevantes Handeln vor, wenn Sie Forderungen "einfach" nicht begleichen.
Dass Ihr Vater die Briefe nicht angenommen hat, spielt keine Rolle. Dass bei Ihrem Elternhaus noch gemeldet sind, bedeutend nicht gleichzeitig, dass Sie dort auch noch wohnen.
Sie sollten sich aber dort umgehend abmelden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 10. März 2014 | 01:13

Vielen Dank fuer ihre Antwort Herr Helmes.

Nun ja, von Anfang an vorhatte ich es natuerlich nicht die Schulden nicht zu bezahlen. Ich habe in Raten zurueckbezahlt bis ich es einfach nichtmehr konnte. Dies war nachdem ich in den USA ankam. Also anfangs auch waehrend meines Auslandsaufenthalts zahlte ich noch. Ich kann einfach nicht mehr. Erfuellt dies den Tatbestand des Betruges? Bzw. was ist der Tatbestand des Betrugs bzw. des Eingehungsbetrug(von welchem ich noch nie gehoert habe)?

Und kann ich mich in DE abmelden von den USA aus oder muss ich da zwingend selber vor Ort sein?!

Vielen Dank im fuer ihre Antwort.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10. März 2014 | 15:11

Persönlich müssen Sie nicht vorstellig werden zur Abmeldung in Deutschland; Sie müssen die Abmeldung bzw. das Formular persönlich unterzeichnen und an die zuständige Gemeinde übersenden.
Der Eingehungsbetrug ist eine besondere Erscheinungsform des Betrugs. Der Betrüger täuscht hierbei die Absicht vor, die ihm aus einem Vertrag erwachsenden Verpflichtungen zum Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen (Quelle wikipedia!). Die Nichtzahlung reicht nicht aus, um einen Betrug zu bejahen. Entscheidend ist, dass Sie Leistungen in Anspruch nehmen und von Anfang über ihre Leistungsbereitschaft bzw. Leistungsfähigkeit den Vertragspartner getäuscht haben, so dass der einem Irrtum unterliegt und Ihnen gegenüber eine Vermögensverfügung (Auszahlung eines Kredits) erbringt.

Bewertung des Fragestellers 12. März 2014 | 02:29

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Gute Antwort, guter Anwalt! Nur zu empfehlen!

"