Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ein nicht Ausgezahlter Lohn


22.07.2005 15:30 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo!
Ich habe als Promoter gearbeitet, also verschiedene Flyer für verschiedene Discotheken verteilt. Ich war bei dieser Firma als Geringfügig Verdiener angemeldet und habe im Monat bis zu 180.00euro verdient. Einen Monat habe ich über die 180.00euro hinaus gearbeitet, also hätte mehr Geld bekommen (genau genommen über 500.00euro). Ich habe dann aber diesen Job aufgegeben, weil es sich nicht gelohnt hatte. (Die Fahrkosten, also den spritt, die Reperaturen am Auto, z.b die Bremsen oder Ölwechsel musste ich selber zahlen). Das Geld was ich über dem normalen Lohn hinaus verdient habe, habe ich bis heute nicht gesehen. Wenn ich ihn Anrufe, sagt er mir jedesmal das die Zahlungen noch nicht da sind u.s.w. Mein letzter Arbeitsmonat war der März, also ist das jetzt schon fast über Vier Monate her. Ich denke das er mich nur hinhalten will und darauf hofft, dass ich es irgendwann vergesse, oder es mir mit der Zeit egal wird. Dies ist aber nicht der Fall. Wie kann ich jetzt dagegen vorgehen?

Mfg Max

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Frage beantworte ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt:

Sie sollten Ihren ehemaligen Arbeitgeber schriftlich per Einschreiben mit Rückschein dazu auffordern, den rückständigen Lohn in der Ihrer Meinung nach geschuldeten Höhe zu begleichen. Geben Sie dabei den genauen Geldbetrag an und vor allem:
Setzen Sie eine angemessene Frist zur Zahlung (hier: zwei Wochen nach Erhalt der Zahlungsaufforderung) und erklären Sie, dass Sie nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist Ihren Lohnanspruch mit anwaltlicher und gerichtlicher Hilfe geltend machen werden. In vielen Fällen bewirkt bereits eine solche Ankündigung, dass der Schuldner zahlt.

Bezüglich des Lohnes für den Monat März, der oberhalb der Einkommensgrenze für 400-Euro-Jobs liegt, gilt folgendes:
Es liegt dennoch eine geringfügige Beschäftigung vor, weil die Überschreitung der Einkommensgrenze nur einmalig gegeben war und außerdem der durchschnittliche Verdienst nach Ihren Angaben nicht über 400 € gelegen hat, so dass für Sie weder Steuern noch Sozialabgeben anfallen.
Eine Ausnahme wäre dann gegeben, wenn Sie Ihre Tätigkeit als Promoter neben einer hauptberuflichen Tätigkeit und gleichzeitig neben einem weiteren Mini-Job ausgeübt hätten.


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER